Foto: Exekutivkomitee des Gebiets Grodno
MINSK, 3. August (BelTA) – Der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko hat sich den Bericht des Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Gebiets Grodno, Juri Karajew, angehört. Das teilte der Pressedienst des Staatsoberhauptes von Belarus mit.
Eine der zentralen Themen war die Beseitigung der Folgen des Unwetters, das am 1. August über Grodno hereinbrach. Die Naturgewalt richtete Schäden nicht nur an der städtischen Infrastruktur an, sondern auch an den Feldfrüchten der Region Grodno. Alexander Lukaschenko erkundigte sich eingehend nach dem Ausmaß der Schäden und den Maßnahmen zu deren Behebung. Wie dem Staatsoberhaupt berichtet wurde, sind Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums, der Forstwirtschaft und anderer Dienste im Einsatz.
Das zweite Hauptthema des Berichts war der Stand der Erntekampagne im Gebiet Grodno, das Tempo der Feldarbeiten und deren Besonderheiten in einzelnen Kreisen. Insbesondere interessierte sich der Präsident für die Lage im Norden der Region. Wie berichtet wurde, bringen die Wetterbedingungen gewisse Korrekturen in die Ernte in den nördlichen Kreisen, weshalb ein spezifischer Ansatz bei den Feldarbeiten erforderlich ist.
Insgesamt sind in der Region bereits 50% der Flächen abgeerntet, in den nächsten Tagen plant man hier, die erste Million Tonnen Getreide zu erzielen.
Ein weiterer Punkt waren die Perspektiven und Entwicklungen im regionalen Tourismus. Im ersten Halbjahr verzeichnete das Gebiet Grodno ein deutliches Wachstum der Touristenströme, wobei ein erheblicher Teil der Gäste die Region erneut besuchte. Es ging auch um die Rekonstruktion des Geländes der Siedlung Mir anlässlich des im kommenden Jahr bevorstehenden 500. Jahrestages eines der Hauptwahrzeichen des Gebiets – des Schlosses Mir.
Darüber hinaus gehörten zu den Berichtsthemen die Pläne zur Wiederaufnahme des Betriebs des Flughafens Grodno.
