MINSK, 2. September (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko von Belarus hat sich den Bericht des Vorsitzenden des Gebietsexekutivkomitees Gomel, Iwan Krupko, angehört. Das teilte der Pressedienst des belarussischen Staatschefs mit.
Die Hauptthemen waren der Abschluss der Erntekampagne und die Aussaat von Wintergetreide, die Ausarbeitung von Investitionsprojekten im Gebiet Gomel gemeinsam mit Partnern aus Usbekistan sowie die Personalarbeit.
Dem Staatsoberhaupt wurde der Abschluss der Ernte von Getreide, Hülsenfrüchten und Raps gemeldet. Die Ernte sei vollständig eingebracht worden. Das Bruttoernteergebnis betrage 1.090.000 Tonnen. Unter Berücksichtigung der bevorstehenden Maisernte rechneten die Agrarbetriebe des Gebiets Gomel mit etwa 1,5 Millionen Tonnen. Wie Iwan Krupko berichtete, werde dies zusammen mit der Silomaisernte den Bedarf der Tier- und Geflügelhaltung vollständig decken.
Besondere Aufmerksamkeit gelte auch der Gewinnung von Grünfutter, einschließlich der Umsetzung der Weisung des Präsidenten zur Sicherung zusätzlicher Mengen auf den Auenwiesen.
In der Region habe die Aussaat der Winterfrüchte begonnen; die landwirtschaftlichen Betriebe seien ausreichend mit hochwertigem Saatgut und Treibstoff versorgt.
Alexander Lukaschenko wies auf die Bedeutung der Aufrechterhaltung von Disziplin hin, ohne die in keinem Bereich gute Ergebnisse erzielt werden könnten. Iwan Krupko berichtete, dass in Umsetzung der Weisung des Präsidenten zur Einberufung von säumigen Arbeitnehmern zu militärischen Übungen spezielle Kommissionen eingerichtet worden seien. Die Personen seien ausgewählt und in die Armee eingezogen worden. Diese Praxis habe sich bewährt – die Eingezogenen hätten ihre Disziplin spürbar verbessert.
Ein weiteres Thema des Berichts war die Entwicklung der Zusammenarbeit des Gebiets Gomel mit den Regionen Usbekistans. Es werde eine gute Dynamik beim Handelswachstum verzeichnet. Dabei gelte es, sich nicht nur auf den Handel zu konzentrieren, sondern auch auf die Umsetzung gemeinsamer Projekte und die Investitionszusammenarbeit. Es gebe bereits konkrete Pläne für eine solche Zusammenarbeit im Agrar- und Ernährungssektor.
