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Lieferung von verunreinigtem Öl: Inspektion der Raffinerien wird zeigen, wie hoch der Schaden ist

Präsident 11.05.2019 | 13:56

MINSK, 11. Mai (BelTA) – Nach einer Inspektion belarussischer Ölraffinerien wird es möglich sein, den Schaden abzuschätzen und zu nennen, der aufgrund der Lieferung von verunreinigtem Öl über die Pipeline "Druschba" verursacht wurde. Das erklärte heute Präsident Alexander Lukaschenko, der sich im Studentendorf den Fragen der Journalisten stellte.

Das Staatsoberhaupt betonte, dass er diesen Zwischenfall äußerst negativ bewerte. „Allgemeine Schlamperei und Unordentlichkeit in Russland waren die Ursache, dass ein riesiges Rohr mit giftigem Öl verunreinigt war“, sagte der Präsident.

Was den Totalschaden betrifft, so ist die Höhe noch nicht bekannt, aber es handelt sich um sehr große Summen. „Ich kann im Moment nicht genau sagen, wie hoch der Schaden ist. Erst nach einer Nachprüfung der Raffinerie in Nowopolozk werden wir genau wissen, um welchen Betrag es sich handelt“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Grad des Anlagenschadens soll ermittelt werden, ehe der Totalschaden bekannt gegeben wird. „Normalerweise stoppen wir für anderthalb Monate die Raffinerien abwechselnd und beginnen jedes Jahr mit der Reinigung. Wir werden die Inspektion durchführen und die endgültige Einschätzung vornehmen“, sagte der Präsident.

Am 19. April kündigte das staatliche Ölunternehmen Belneftechim an, dass sich die Qualität des russischen Urals-Öls in der Pipeline der OAO „Gomeltransneft Drushba“ drastisch verschlechtert hat. Der Gehalt an Organochlorverbindungen im Öl hat die Grenzwerte um ein Dutzend Mal überschritten. Die beiden Ölraffinerien – Mosyr und OAO „Naftan“ – mussten ihre Auslastung reduzieren und Verluste hinnehmen.

Die offizielle Vertreterin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, informierte über sechs Verdächtige, die in der Zeitperiode zwischen August 2018 und April 2019 auf kriminelle Art und Weise Öl in Höhe von mindestens 1 Million RUR gestohlen haben. Um den Diebstahl zu vertuschen, mischten die Verdächtigen im März-April 2019 an einer Ablassstelle Öl mit hohem Zusatz von chlorhaltigen Verbindungen ein.

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