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18 Dezember 2025, 20:08

Lukaschenko: Amerikaner haben unsere Zusammenarbeit mit Russland nie in Frage gestellt

MINSK, 18. Dezember (BelTA) - Die Vereinigten Staaten von Amerika haben unsere Zusammenarbeit mit Russland nie in Frage gestellt. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament. 
„Nur beim ersten Treffen haben sie über Russland etwas gesagt. Ich habe sie sofort direkt gewarnt: Russland ist heilig, in Russland leben unsere Menschen. Als sie nicht aufhörten, fragte ich sie ausdrücklich: „Werdet ihr uns morgen Russland ersetzen?“ - „Nein“ - „Worüber reden wir dann?“ Wir haben eine Unterstützung und Hoffnung für die Erhaltung unserer Souveränität und Unabhängigkeit - das sind die Menschen, die uns nahe stehen, die Russen, die uns in allem helfen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Er betonte, dass er sich von den ersten Tagen seiner Präsidentschaft an diese Politik gehalten habe, selbst trotz der Kritik aus Russland. 
„Ich ging immer davon aus, dass wir zusammen sein sollten. Putin, Lukaschenko - die Menschen kommen und gehen, und die Länder, die Völker bleiben für immer. Solange ich Präsident bin, werden wir von dieser Politik nicht abweichen. Die engsten Freunde für uns sind sie“, ist das Staatsoberhaupt überzeugt.

Er erwähnte auch den Beitrag des chinesischen Führers Xi Jinping zur Entwicklung der belarussischen Wirtschaft, insbesondere während der Sanktionszeit. „Wenn es diese beiden Länder nicht gegeben hätte, wäre es für uns sehr schwierig. Sie haben uns großartig geholfen, wir müssen das verstehen“, fügte der belarussische Staatsführer hinzu.
Die flüchtige Opposition schlägt vor, die Zusammenarbeit mit Russland einzustellen und sich an das europäische Stromnetz anzuschließen. Der Präsident erinnerte daran, dass diese Strategie die baltischen Staaten gewählt haben. Aber das führte sofort zu einem Anstieg der Strompreise.
Den engen Beziehungen zwischen Belarus und Russland liegen nicht vorrangig die billigen Energieressourcen zugrunde. „Wir reden nicht viel darüber, aber wir unterstützen diese „Buchhaltung“ nicht, die uns manchmal einige in der russischen Regierung auf den Tisch legen. Wir sagen nicht immer, was wir für die Russen tun. Wenn ich es auflisten würde, weiß ich nicht, wessen Rechnung lönger sein würde. Aber Präsident Putin und ich haben uns darauf geeinigt: Wir helfen uns gegenseitig. Man nennt uns Aggressoren, aber es spielt keine Rolle, was dort über uns gesprochen wird. Wir müssen die Interessen unserer eigenen Leute sehen. Wir müssen diese Freundschaft hüten. Gott bewahre, dass wir uns irgendwo nachgeben und auf westliche Versprechen hereinfallen – das wird sofort das Ende unseres Staates bedeuten“, sagte der Präsident.
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