MINSK, 2. Oktober (BelTA) – Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, äußerte sich bei einem Treffen mit den Leitern der Delegationen, die an der Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates teilnehmen, über die gemeinsame Geschichte der ehemaligen Sowjetrepubliken.
"Wir sind eure Freunde, und ihr könnt auf uns zählen. Selbst in den schwierigsten Zeiten, selbst dann, wenn es für uns vielleicht nicht sehr vorteilhaft ist. Doch ihr wisst, dass hier eure Leute sind, eure Freunde", wandte sich Alexander Lukaschenko an die Teilnehmer des Treffens. „Und ihr seid in euer eigenes Land gekommen. Nicht nur die Russen, sondern ihr alle seid für uns keine Fremden."
Das Staatsoberhaupt betonte: In Belarus erinnere man sich daran, dass in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges die Republik von Bewohnern jener Staaten verteidigt wurde, die heute zur Eurasischen Wirtschaftsunion gehören. Die Namen der Helden seien in den Bezeichnungen von Plätzen und Straßen belarussischer Städte verewigt. „Wir haben uns niemals erlaubt, jemandes Denkmal abzureißen oder eine Straße umzubenennen. Das einzige Land der Welt, das das niemals getan hat. Der Platz und das Denkmal Lenins sind geblieben, wie sie waren, ebenso die von Dserschinski, und (der Park – Anm. BelTA) Hugo Chávez'. Das war einer von uns. Leider hat es sich so ergeben, dass er heute nicht mehr unter uns ist", stellte er fest.
Abschließend versicherte der belarussische Staatschef den Regierungschefs der Eurasischen Wirtschaftsunion, dass Minsk alle Vereinbarungen, die mit dem Premierminister von Belarus, Alexander Turtschin, erzielt wurden, unbedingt erfüllen werde.

