MINSK, 8. Januar (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko äußerte sich bei der Verleihung der Preise „Für geistige Wiedergeburt“, der Sonderpreise für Kultur- und Kunstschaffende sowie des Sonderpreises „Belarussischer Sportolymp 2025“ zur Beschlagnahmung eines russischen Tankers durch die Amerikaner.
Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass er in seinen Verhandlungen mit den Amerikanern nicht nur die Belarussen, sondern auch die Russen davor gewarnt habe, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise eine Art Inszenierung planen.
Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass er in seinen Verhandlungen mit den Amerikanern nicht nur die Belarussen, sondern auch die Russen davor gewarnt habe, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise eine Art Inszenierung planen.
„Ich habe es ihnen stets gesagt und auch meinen älteren Bruder kurz vor diesem schrecklichen Ereignis (zwischen den USA und Venezuela) gewarnt: Hätte es dieses Schauspiel der Amerikaner und des Westens nicht gegeben, wären wir nicht erneut so hinters Licht geführt worden. Heute bin ich fest davon überzeugt, dass das der Fall ist. Warum war es erforderlich, kürzlich einen leeren russischen Tanker unter russischer Flagge zu beschlagnahmen? Was sollte das bringen, wenn Frieden in der Ukraine angestrebt wird?“, stellte der Präsident eine berechtigte Frage.
Der Präsident stellte bedauernd fest, dass die aktuelle globale Lage erhebliche Ausgaben zur Stärkung der staatlichen Verteidigungsfähigkeit erzwingt. „Wir sind einmal mehr davon überzeugt, dass wir stark sein müssen. Wir sind zunehmend gezwungen, Geld für Waffen und die Ausbildung unserer Streitkräfte auszugeben“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.
