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Präsident
04 Oktober 2022, 17:42

Lukaschenko beauftragt, belarussische Öffentlichkeit über aktuelle militärpolitische Lage zu informieren

MINSK, 04. Oktober (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat angeordnet, die Öffentlichkeit von Belarus über die aktuelle militärische und politische Lage zu informieren. Das sagte der Staatssekretär des Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch heute vor den Journalisten nach der Besprechung beim Präsidenten zur militärischen Sicherheit.

Der Staatssekretär wies darauf hin, dass solche Treffen regelmäßig stattfinden, da Alexander Lukaschenko die Auswertung der Lage im Umfeld von Belarus zu verfolgen pflegt.

"Die militärische und politische Lage tendiert heute dahin, dass die Spannung wächst. Und der Staatschef verfolgt die Entwicklungen, interessiert sich ständig. Erstens, wie schätzt das Militär diese Lage ein? Welche Maßnahmen werden entwickelt? Welche Maßnahmen strategischer Abschreckung werden in Betracht gezogen, um unser Land, unsere Bevölkerung und unsere nationalen Interessen zu schützen?", so Alexander Wolfowitsch.

Wie Alexander Wolfowitsch sagt, hat es sich der Präsident zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit, die Bevölkerung des Landes, über die aktuelle Lage zu informieren. "Das belarussische Volk sollte begreifen, was heute vor sich geht, warum solche Maßnahmen ergriffen werden, und welche Drohungen auf uns zukommen. Daher hat der Präsident den Auftrag erteilt, die belarussische Bevölkerung über die wahre militärische und politische Lage zu informieren: in großen Belegschaften, in Unternehmen, in Behörden. Dem belarussischen Volk muss die Lage klar sein. Es muss sie einschätzen und würdigen, was heute in Belarus zum Schutz unserer Bevölkerung getan wird", sagte der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

Er wies darauf hin, dass seit langem ein Informationskrieg gegen Belarus geführt wird, zu dessen Mitteln auch Fälschungen gehören. Damit versucht man, die Gesellschaft aufzuhetzen und zu bestimmten Aktionen zu provozieren, um die Ruhe im Land zu stören.

Eines der meistdiskutierten Themen der letzten Zeit war die Mobilisierung angesichts des Geschehens in Russland. "Der Präsident äußerte sich klar und eindeutig, keine Mobilisierung in Belarus sei vorgesehen. Inzwischen hat man mit Mobilmachungsaktivitäten nicht heute und nicht gestern begonnen, sondern sie werden während der gesamten Zeit des Bestehens der Streitkräfte des souveränen Belarus durchgeführt. Das gehört zu regelmäßigen Mobilmachungsaktivitäten und zwar , Wehrübungen, die ermöglichen, die militärische Reserve zu schulen", machte Alexander Wolfowitsch aufmerksam.

Er erinnerte an die Wahrheit, dass Kriege nicht von Armeen, sondern von Nationen gewonnen werden. "Das Volk muss immer bereit sein, sein Land zu verteidigen. Deshalb werden solche Wehrübungen von den Streitkräften und anderen Sicherheitsbehörden immer wieder organisiert. Es werden Reservisten verschiedener Kategorien für 25-30 Tage Schulung einberufen. Sie können ihre Fertigkeiten erneut erlangen. Das ist eine ordentliche Trainingspraxis", wies der Staatssekretär des Sicherheitsrates hin.

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