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26 Januar 2026, 14:00

Lukaschenko beauftragt mit detaillierter Prüfung des Projekts zur Schaffung eines neuen Bildungszentrums 

MINSK, 26. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat mit einer erneuten detaillierten Prüfung des Projekts zur Schaffung eines neuen Bildungszentrums für die Ausbildung von Fachkräften in zukunftsträchtigen Bereichen beauftragt. Dies teilte Bildungsminister Andrej Iwanez nach einer Sitzung mit dem Staatschef den Journalisten mit.

„Bei der Sitzung mit dem Staatschef wurden Fragen zur Gründung eines neuen Bildungszentrums, faktisch einer neuen Universität im Land, zur Ausbildung von Fachkräften in den für unsere Wirtschaft vielversprechendsten Branchen umfassend erörtert. Es wurden verschiedene Standpunkte geäußert, viele waren dafür, viele dagegen. Daher endete das Treffen damit, dass der Präsident den Auftrag erteilte, diese Frage noch einmal mit einem möglichst breiten Kreis detailliert zu prüfen und dem Staatschef so schnell wie möglich Vorschläge der Regierung vorzulegen“, sagte der Minister.

„Trotz der Diskussionen waren sich alle einig, dass die Einrichtung dieses Bildungszentrums als nationales Projekt betrachtet werden sollte“, betonte der Leiter des Bildungsministeriums.

Andrej Iwanez merkte an, dass es in Belarus einen sogenannten Goldfonds von Jugendlichen gibt, die Gewinner internationaler und nationaler Olympiaden, Preisträger des Sonderfonds des Staatsoberhauptes und Absolventen des Nationalen Technoparks für Kinder sind. „Sie sind heute bereit, nicht nur das Programm des ersten Studienjahres zu absolvieren, sondern dieses Programm tatsächlich mit Riesenschritten zu meistern. Für solche Kinder müssen wir spezielle experimentelle Programme schaffen, die nicht nur mit fundierten theoretischen Grundkenntnissen gesättigt sind, sondern vor allem vollständig in die Interaktion mit dem realen Wirtschaftssektor eingebunden sind“, sagte der Minister.
Das bedeutet, dass die Studierenden des vorgeschlagenen Bildungszentrums unter anderem an konkreten Projekten und Aufgaben arbeiten werden, die in der heimischen Wirtschaft gelöst werden müssen.

„Das vorgeschlagene Ausbildungsmodell sieht vor, dass die Studierenden dieses Bildungszentrums in den ersten zwei Jahren das gesamte vierjährige Studienprogramm einer traditionellen Hochschule absolvieren. Ab dem dritten Studienjahr werden sie im Rahmen einer individuellen Ausbildungsform an konkreten Projekten und Aufgaben arbeiten. Dies ist ein grundlegender Unterschied – das projekt- und forschungsorientierte Prinzip der Ausbildungsorganisation", erklärte Andrej Iwanez.

Auf diese Weise werden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, damit alle begabten jungen Menschen in Belarus bleiben, um ihr Studium fortzusetzen und später den Bedarf der nationalen Wirtschaft an hochqualifizierten Fachkräften zu decken.

„Wir sind uns bewusst, dass unser Land relativ kompakt ist. Um mit solchen jungen Menschen zu arbeiten, müssen wir das gesamte Potenzial nicht nur der Lehrkräfte, sondern auch der Fachleute und der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus nutzen“, betonte der Minister.
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