MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Bei den belarussisch-amerikanischen Verhandlungen wurde die Frage der Wiederaufnahme der Arbeit der US-Botschaft in Belarus besprochen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Antwort auf Fragen nach seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament.
Der Präsident von Belarus wurde gefragt, in welcher Atmosphäre die belarussisch-amerikanischen Verhandlungen stattfinden. Laut Alexander Lukaschenko war das Spektrum der Themen sehr breit und die Gespräche selbst freundlich. Unter anderem ging es um die Wiederaufnahme der Arbeit der US-Botschaft in Belarus.
„Worüber wir uns nicht einigen konnten, war die Anzahl (der Mitarbeiter. – Anm. BELTA). Sie sagen: „Die Marines müssen die Botschaft bewachen, so ist bei uns die Regel. Danke, das ist nicht nötig. Bei uns sorgt Kubrakow (Innenminister Iwan Kubrakow – Anm. BELTA) für die Sicherheit. Wir werden Tertel und Chrenin (Vorsitzender des KGB und Verteidigungsminister – Anm. BELTA) hinzuziehen“, erklärte der Staatschef.
Außerdem, betonte Alexander Lukaschenko, wurde von Vertretern der USA auch die Frage aufgeworfen, ob man Mitarbeiter aus den Reihen der Belarussen einstellen darf. „Terter war bei diesem Treffen anwesend. Ich sage: Hier, Iwan wird Ihnen die Anzahl unserer (Mitarbeiter. – Anm. BELTA) nennen“, bemerkte er. „Es war ein sehr freundliches Gespräch. John Coale (Sonderbeauftragter des US-Präsidenten — Anm. BELTA) ist ein persönlicher Anwalt, langjähriger Freund von Donald Trump und ein sehr erfahrener Mann. Deshalb war die Atmosphäre so. Irgendwo ein Witz. Amerikaner lieben es zu scherzen, also habe ich ihnen einen Witz vorgeschlagen. Aber dieser Witz hat nur einen Teil Witz."
Im Zusammenhang mit der Diskussion über die Wiederaufnahme der Arbeit der US-Botschaft erklärte der belarussische Staatschef, dass deren Arbeit nicht zu einer Wiederholung des Jahres 2020 führen darf. „Wir wollen nicht, dass die amerikanische Botschaft (wie auch die anderer Länder) zu einer Art Brutstätte für diese Seuche wird. Das haben wir 2020 schon erlebt. Die Jungs, denen man die Beine gebrochen und die man auf der Straße geschlagen hat, sollen wissen, dass ich mich an all das erinnere. Deshalb werden wir nicht zulassen, noch einige Fehler zu machen und, Gott behüte, das Jahr 2020 zu wiederholen“, versicherte Alexander Lukaschenko.
