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Lukaschenko bespricht mit Dodon bilaterale Zusammenarbeit und Beziehungen zu Ukraine und Russland

Präsident 10.04.2019 | 18:56

MINSK, 10. April (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat sich heute mit dem moldauischen Amtskollegen, Präsident Igor Dodon, in Minsk getroffen.

„Wir haben viel zu besprechen. Themen, die um uns herum sind. Die belarussisch-moldauischen Beziehungen sind ohne Probleme und so will ich auch weiter hoffen. Wir brauchen einander, darin sind wir uns einig. Unser heutiges, wenn auch ein kurzes Treffen soll den Beziehungen zwischen Belarus und Moldau einen zusätzlichen Impuls verleihen. So sehe ich dieses Treffen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Alexander Lukaschenko stellte fest, dass es in Bezug auf die internationale Tagesordnung ein Einvernehmen zwischen den beiden Ländern herrsche. Dabei räumte er ein, dass über die Krise im Nachbarland Ukraine Igor Dodon seine eigene Meinung haben könne, die sich von der Position des belarussischen Staatschefs unterscheide. „In der letzten Zeit wird mir vorgeworfen, dass ich zu viel über die Ukraine spreche. Aber das ist doch selbstverständlich. Ukraine ist unser direkter Nachbarstaat“, bemerkte Lukaschenko.

Der belarussische Präsident sprach auch das Thema Belarus-Russland-Beziehungen an. Er sagte, er werde Dodon, der morgen mit dem russischen Präsidenten Gespräche führen werde, im Verlauf des heutigen Treffens über die Beziehungen mit Russland eingehend informieren.

Igor Dodon bestätigte, dass Belarus und Moldau zwei befreundete Staaten seien und dass diese Freundschaft auf der höchsten Ebene gepflegt werde. „Die Menschen in Moldau lieben Belarus und respektieren den belarussischen Präsidenten. Was Sie hier tun, nicht nur in der Wirtschaft, sondern in anderen Bereichen, kann uns als Vorbild dienen. Es gibt keine ungelösten Fragen in den Beziehungen zwischen unseren Staaten. Was wir nacharbeiten könnten, sind einige Aspekte im Handel. Ich freue mich, dass wir uns treffen konnten“, betonte Dodon.

Zur Krise in der Ukraine sagte der moldauische Staatschef: „Wir hoffen auf das Beste für die Ukraine. Dass dieses Land wieder stabil wird. Das ist in unserem Interesse, weil wir über die Ukraine einen Großteil unserer Waren nach Russland und in die GUS liefern. Es ist uns wichtig, was in der Ukraine geschehen wird. Die ukrainische Diaspora in Moldau ist die größte“, bemerkte Dodon.

Der moldauische Staatschef bedankte sich bei Alexander Lukaschenko für die Unterstützung in der Eurasischen Wirtschaftsunion – Moldau erhielt im Vorjahr den Beobachterstatus bei der EAWU. „Für Mai ist ein Gipfeltreffen in Kasachstan geplant. Wir werden uns dort im erweiterten Format wieder sehen“, resümierte er.

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