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Lukaschenko besucht KGB-Stützpunkt des Sonderkommunikationsdienstes

Präsident 09.08.2019 | 17:25

MINSK, 9. August (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat heute einen der Stützpunkte des Sonderkommunikationsdienstes des Komitees für Staatssicherheit (KGB) besucht. Das teilte der Pressedienst des Staatschefs mit.

Alexander Lukaschenko wurde über die Umsetzung staatlicher Programme im Bereich der Sonderkommunikation und über ihre Entwicklungsaussichten informiert. Anschließend wurden ihm spezielle Kommunikationsmittel vorgeführt, die in Belarus entwickelt wurden.

Der Präsident wurde darüber informiert, dass im Zuge staatlicher Modernisierungsprogramme alle alten analogen Geräte durch digitale Muster ersetzt wurden. Die einheimischen Rüstungsbetriebe haben eigene Sonderkommunikationsanlagen und Verschlüsselungsgeräte entwickelt und die importierten Muster ersetzt. Die Modernisierung des Kommunikationsdienstes vollzieht sich aufgrund der drei Kriterien: Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit.

Das Staatsoberhaupt wurde auch über die Entwicklung mobiler staatlicher Funkkommunikationssysteme unterrichtet. Er machte sich ein Bild von der Bandbreite der Kommunikationseinrichtungen und Verschlüsselungsgeräte, einschließlich eines sicheren Mobilfunks.

Im Bereich des mobilen Sonderkommunikationsdienstes wurden moderne Ansätze und Erfindungen ins Auge gefasst. Anstelle von veralteten Kommunikationszentren (vier Autos mit 11 Besatzungsmitgliedern) haben belarussische Spezialisten ein modernes mobiles Kommunikationszentrum aus zwei Autos mit sieben Besatzungsmitgliedern entwickelt. Einheimische Unternehmen haben auf der Grundlage eines Kleinbusses (die Crew von drei Personen) ein Kommunikationszentrum der nächsten Generation entwickelt, das im Jahr 2020 einsatzbereit sein soll.

Auf dem Territorium des KGB-Stützpunktes inspizierte der Staatschef die mobile Antiterror-Anlage, die unter anderem in der Lage ist, Drohnen zu starten, feindliche unbemannte Flugkörper zu erkennen und zu neutralisieren.

Alexander Lukaschenko sagte an die Leitung des Sonderkommunikationsdienstes, dass sie den Kurs auf eine nachhaltige technische Modernisierung der Anlagen beibehalten sollen und sagte ihnen die staatliche Unterstützung zu. „Das ist die Technik von Morgen. Natürlich unterstützen wir die Entwicklung in jeder Hinsicht. An notwendigen Mitteln soll nicht gespart werden, davon bin ich überzeugt. Aber nur wenn sich ihre Technik als wirklich effektiv erweist und sie für die weitere Modernisierung keine zusätzlichen Reserven besitzen und auf staatliche Hilfe angewiesen sein werden“, sagte das Staatsoberhaupt.

Der Präsident hob die Bedeutung eines eigenen qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Produktes hervor. „Was sie nicht können, lassen sie lieber. Für ein hochwertiges Produkt dürfen sie so viel Zeit in Anspruch nehmen wie sie benötigen. Vom Staat bekommen sie jede Unterstützung, aber sie müssen Qualität versprechen. Vielleicht werden wir eines Tages diesen Sonderdienst nicht mehr dem KGB unterordnen lassen, sondern zu einer unabhängigen Einheit machen.“

Alexander Lukaschenko erinnerte an die Anweisung, die er dem Leiter des Operativen Analysezentrums Andrej Pawljutschenko beim letzten Treffen erteilt hat. „Wir müssen alle Kontrollen – von der Videoüberwachung bis zum Abhören – sehr ernsthaft überprüfen. Ohne Kriminalität, wenn ein Chef seinen Mitarbeiter abhört und dann diese Informationen weitergibt oder verkauft. Das sollte nicht der Fall sein. Ich habe diese Aufgabe gestellt, und sie müssen sie erfüllen. Alles sollte zivilisiert und würdevoll sein. Im Mittelpunkt steht der Mensch. Sie müssen seine vollständige Sicherheit und Kommunikationsfreiheit gewährleisten. Niemand hat das Recht, sich in die Angelegenheiten Dritter einzumischen“, resümierte der belarussische Staatschef.

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