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Lukaschenko bietet Kasachstan Ankurbelung von Verhandlungen zu Öllieferungen an

Präsident 23.05.2019 | 11:58
Während des Treffens
Während des Treffens

MINSK, 23. Mai (BelTA) – Belarus führt Verhandlungen zu Öllieferungen aus Kasachstan durch. Es schlägt vor, die Verhandlungen anzukurbeln. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute beim Treffen mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter Kasachstans in Belarus, Jermuchamet Jertysbajew, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Sie wissen, dass wir uns derzeit mit der Diversifizierung der Lieferungen von Kohlenwasserstoff-Rohstoffen beschäftigen. Wir haben mehrere Berührungspunkte und führen Verhandlungen zu Öllieferungen nach Belarus aus anderen Quellen durch. In diesem Jahr schließen wir die Modernisierung von Erdölverarbeitungsbetrieben im wesentlichen ab. Es wird uns etwas leichter sein, Öl auf weltweiten Ölmärkten zu kaufen. In diesem Zusammenhang führen wir die Verhandlungen über die Öllieferungen aus Kasachstan durch. Wir möchten sie ankurbeln. Ich denke, dass wir diese Frage lösen können. Ich denke, dass wir die Öllieferungen vereinbaren können“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef wies darauf hin, dass es keine besonderen Probleme in den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Belarus und Kasachstan gebe. „Es gibt eine bestimmtes Ungleichgewicht im Handel für Belarus. Sie müssen wissen, dass in Kasachstan viele Waren – von Baumwolle bis Metalle – produziert werden, die wir brauchen. Wir sind bereit, bei Ihnen Getreide zu kaufen. Deshalb ist es kein Problem, die Handelsbilanz zu regeln. Ich denke, dass sich unsere zwischenstaatliche Kommission mit diesen Fragen beschäftigen muss“, bemerkte der Präsident.

Alexander Lukaschenko stellte fest, die Länder und ihre Staatschefs hätten immer die guten Beziehungen gepflegt. „Wir bauten ein deutliches System der gegenseitigen Beziehungen zwischen Belarus und Kasachstan auf. Das Handelsvolumen zwischen unseren Ländern beträgt fast 1 Mrd. US-Dollar. Das Potenzial ist enorm“, erklärte Alexander Lukaschenko. Ihm zufolge trage die Teilnahme beider Länder an der chinesischen Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“ zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen bei. In Kasachstan funktioniere die Freie Wirtschaftszone „Horgos-östliche Tore“. In Belarus gebe es der Industriepark „Great Stone“.

Im vergangenen Jahr wuchs das Handelsvolumen zwischen Belarus und Kasachstan um 30% gegenüber 2017 auf rund $900 Mio. Gleichzeitig überstiegen die belarussischen Exporte $783 Mio. Im ersten Quartal 2019 sank das gegenseitige Handelsvolumen zwischen den Ländern um etwa 10% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018 . Das Handelsvolumen machte $171,5 Mio. aus. Der positive Saldo für Belarus lag bei $121,7 Mio.

Nach Kasachstan werden Milch und Milchprodukte, Traktoren und Sattelschlepper, Möbel, Lastkraftwagen, Arzneimittel, gefrorenes Rindfleisch, Zucker und Fleischprodukte geliefert. Belarus importiert Erdölprodukte, Kohle, Gleisbahn, unlegierten Stahl, Erdölgase, Leinsamen, Baumwollfasern, Zwiebeln und Knoblauch.

Das warenführende Netz der belarussischen Unternehmen in Kasachstan umfasst mehr als 40 Unternehmen, die mit belarussischem Kapital gegründet wurden, sowie mehr als 170 Subjekte des Vertriebsnetzes. Es gibt acht gemeinsame Montagewerke für belarussische Technik und Anlagen. In Kasachstan gibt es 256 Organisationen mit belarussischem Kapital. In Belarus gibt es 45 Unternehmen mit kasachischem Kapital.

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