MINSK, 8. Januar (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko brachte die US-Operation in Venezuela mit Donald Trumps „Zugeständnis an das Militär“ in Verbindung. Er äußerte sich dazu bei der Preisverleihung in Minsk.
„Was Venezuela betrifft: Es ist ein befreundetes Land, das uns einst zur Seite stand. Ich vergesse das nicht. In gewisser Weise haben sie uns zwar nicht gerettet, aber sie haben uns stark unterstützt, insbesondere während der Chávez-Zeit, als sie mit Nicolás Maduro zusammenarbeiteten. Ich habe oft dort einen Besuch abgestattet und kannte beide“, erklärte das Staatsoberhaupt. „Bereits gestern sagte ich: Wenn die Amerikaner ein zweites Vietnam wollen, werden sie es bekommen. Unabhängig von der weiteren Entwicklung denke ich, dass sie das verstanden haben. Die Drohung einer Bodenoffensive gegen Venezuela zeigt, dass sie sich bewusst sind, dass diese Operation nicht in ihrem Interesse verlaufen wird. Tausende werden dabei bereits ihr Leben verlieren, und das betrifft auch die Amerikaner. Ich glaube nicht, dass Donald oder irgendjemand anderes das wünscht.“
„Was Venezuela betrifft: Es ist ein befreundetes Land, das uns einst zur Seite stand. Ich vergesse das nicht. In gewisser Weise haben sie uns zwar nicht gerettet, aber sie haben uns stark unterstützt, insbesondere während der Chávez-Zeit, als sie mit Nicolás Maduro zusammenarbeiteten. Ich habe oft dort einen Besuch abgestattet und kannte beide“, erklärte das Staatsoberhaupt. „Bereits gestern sagte ich: Wenn die Amerikaner ein zweites Vietnam wollen, werden sie es bekommen. Unabhängig von der weiteren Entwicklung denke ich, dass sie das verstanden haben. Die Drohung einer Bodenoffensive gegen Venezuela zeigt, dass sie sich bewusst sind, dass diese Operation nicht in ihrem Interesse verlaufen wird. Tausende werden dabei bereits ihr Leben verlieren, und das betrifft auch die Amerikaner. Ich glaube nicht, dass Donald oder irgendjemand anderes das wünscht.“
„Aber Sie müssen sich darüber im Klaren sein: Amerika ist ein sehr komplexes Land. Es ist nicht wie unseres, oder auch nicht wie Russland oder andere Länder. Ich denke, dies ist höchstwahrscheinlich Donald Trumps Zugeständnis an das Militär. Erinnern Sie sich, wie Menschen aus Afghanistan flohen, sich an Flugzeugfahrwerken festklammerten und auf der Landebahn abstürzten? So eine Schande! Nun, sie mussten zeigen, dass sie zu etwas fähig sind“, sagte der belarussische Präsident.
„Aber einmal mehr haben sich die Vereinigten Staaten in eine sehr unangenehme Lage gebracht. Ich habe euch immer davor gewarnt: Bevor ihr irgendwelche Schritte unternehmt, müsst ihr darüber nachdenken und euch fragen: ‚Wie geht es weiter?‘ Was tun wir jetzt? Ja, die Reaktion der Welt ist widerlich, einfach widerlich. Aber die allgemeine Unzufriedenheit und die negative Reaktion auf diesen Vorfall sind deutlich. Jeder wird seine Schlüsse daraus ziehen. Jeder versteht, was in dieser Hinsicht in der Welt vor sich geht, und jeder wird daran denken, sein Land zu schützen“, sagte Alexander Lukaschenko.
