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06 April 2026, 12:29

Lukaschenko: Dank Trump ist die Position der USA und des Westens in vielen Fragen „absolut offengelegt“

MINSK, 6. April (BelTA) – Dank dem US-Präsidenten Donald Trump ist die Position der Vereinigten Staaten und des Westens insgesamt in vielen Fragen absolut offengelegt worden. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 6. April bei einem Treffen mit dem Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), Taalatbek Masadykov.

Das Staatsoberhaupt bemerkte, dass es weltweit genügend verschiedene Probleme gebe, auch hinsichtlich des Umfangs von Rüstungen in einzelnen Ländern. „All diese und andere Fragen müssen friedlich gelöst werden, in dem Bewusstsein, dass niemand von uns einem von uns helfen wird, wenn wir uns nicht selbst helfen“, sagte der belarussische Staatschef.

„Sie sehen, wie sich die Welt entwickelt. Es ist unklar, in welche Richtung sie sich entwickeln wird, wie die internationalen Beziehungen gestaltet sein werden. Die Position der USA und des Westens insgesamt ist bereits völlig offengelegt. Und Gott sei Dank, dass Trump diese Lage offengelegt hat, und wir verstehen jetzt, wo die “Menschenrechte” sind, wo die “Demokratie” ist, wo auch immer sonst einige Fragen liegen… Wir müssen entsprechende Schlüsse aus dem ziehen, was geschehen ist. Besonders im Hinblick auf den Iran“, betonte der Präsident.
„Das ist ein mächtiges Land mit großen Traditionen. Und das Gefährlichste für die USA ist heute, dass die Amerikaner ihre eigene Verletzlichkeit gezeigt haben. Ihr Hauptfeind war, wie sie immer sagten, China. Aber heute haben auch die Amerikaner begriffen, dass sie mit den Chinesen niemals fertig werden. Niemals. Und das zeigt die Situation im Iran“, so Alexander Lukaschenko.

Der Präsident betonte, dass der Konflikt im Iran beendet werden müsse. Der belarussische Staatschef habe dies bereits mehrfach gefordert. „Und die Israelis sollten darüber nachdenken, nicht die Ärmel hochzukrempeln und ihre Kampfeslust zur Schau zu stellen“, so das Staatsoberhaupt.
„Es gibt kein Land, das den Iran besiegen könnte. Es ist ein geografisch sehr schwieriges Land, die Bevölkerung ist äußerst entschlossen, bereit, für ihren Boden zu sterben. Persien – wozu viele Worte? Wir kennen die Geschichte dieses Landes doch sehr gut. Deshalb muss Schluss sein“, ist Alexander Lukaschenko überzeugt.

Das Staatsoberhaupt äußerte die Überzeugung, dass die OVKS in der gegenwärtig schwierigen weltpolitischen Lage ihre Rolle und Bedeutung erkennen und aktuelle Handlungsfelder herausarbeiten müsse.

„Viel hängt von Ihnen und Ihren Kollegen ab. Aber ich hoffe, Sie werden es schaffen“, bemerkte der belarussische Präsident in Richtung des OVKS-Generalsekretärs. „Auf uns können Sie zählen.“
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