MINSK, 2. Oktober (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ist seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump dafür dankbar, dass er die Politik des Westens schonungslos offengelegt hat. Das erklärte er bei einem Treffen mit den Leitern der Regierungsdelegationen, die an der Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates teilnehmen.
„Trotz der Hektik, die von Trump oft ausgeht (morgens so, abends anders), bin ich ihm dankbar dafür, dass er die Politik des Westens, und vor allem der USA, offen offengelegt hat. So ist es nun einmal“, erklärte der Präsident.
„Venezuela – das ist Öl. Kuba – das ist unsere (die Rede ist von den USA – Anm. BelTA) Sicherheit, da hat weder Russland noch China noch sonst jemand etwas zu suchen, das ist unseres. Grönland – das wird aus bestimmten Gründen gebraucht. Er versteckt sich nicht hinter irgendwelchen diplomatischen Formulierungen. Und wir haben das wahre Gesicht der westlichen Politik, der westlichen Diplomatie und vor allem der USA gesehen. Ziehen Sie daraus Ihre Schlussfolgerungen, wenn Sie ihre Politik sehen“, sagte Alexander Lukaschenko.
Der Präsident erinnerte daran, dass er sich selbst als Trump-Anhänger bezeichnet habe, als er bei den letzten US-Wahlen die Kandidatur Donald Trumps unterstützte. Zugleich aber kritisiert er stets offen – auch in Verhandlungen mit der amerikanischen Delegation – die eine oder andere Maßnahme des amtierenden US-Präsidenten und bezieht klar Stellung.
