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Lukaschenko: Deklaration über Nichtstationierung von Mittelstreckenraketen könnte Spannungen abbauen

Präsident 11.10.2019 | 13:30

ASCHGABAT, 11. Oktober (BelTA) – Mit der Verabschiedung einer neuen Deklaration über die Nichtstationierung von Flugkörpern mit mittlerer und kürzerer Reichweite in Europa könnten die verantwortungsvollen Staaten einen wichtigen Beitrag zum Spannungsabbau leisten. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute beim GUS-Gipfeltreffen in Aschgabat.

Belarus habe vor kurzem die Erarbeitung einer Deklaration über die Nichtstationierung von nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa initiiert, sagte der Staatschef. „Nach der Kündigung des letzten Atomwaffenreduktionsvertrags steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in Europa wieder Atomwaffen stationiert werden. Das wird eine neue Spirale der militärischen Konfronation zur Folge haben“, glaubt der Staatspräsident.

Belarus unterstütze Russland in seiner Absicht, keine Mittelstreckenraketen auf seinem Territorium mehr stationieren zu wollen. Eine entsprechende Erklärung hat Wladimir Putin an viele Staatschefs geleitet. Dieses Anliegen müsse mit allem Ernst angegangen werden, sagte Lukaschenko. Das seien nicht nur Russlands Probleme, das zur Zeit das Status quo wiederherstellen und die Kontrolle über besonders gefährliche Waffen beibehalten wolle. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass in Europa wieder nukleare Waffen stationiert werden“, erklärte der belarussische Staatschef.

Belarus sei aus dem INF-Vertrag offiziell nicht ausgestiegen und werde es weiter nicht tun, solange es keine Sicherheitsbedrohungen für das Land geben werde.

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