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18 Dezember 2025, 16:58

Lukaschenko: Der heimische Agrarsektor muss seine Importabhängigkeit grundlegend verringern  

MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Der heimische Agrarsektor muss seine Importabhängigkeit grundlegend verringern. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament.

Der Präsident wies darauf hin, dass es trotz einer Rekordernte im Agrarsektor von Belarus nicht wenige Lücken gibt, die buchstäblich im kommenden Jahr geschlossen werden müssen. 

„Ich empfehle dringend allen Beteiligten, sich dieser Arbeit anzuschließen. Die Zeit der Überredung und Erklärungen ist vorbei. Nur konkrete Taten und Ergebnisse. Für den Agrarsektor bedeutet das eine grundlegende Verringerung der Importabhängigkeit“, betonte er.
Das Staatsoberhaupt wies auf die Wichtigkeit hin, in kürzester Zeit ein Selektions- und Genetikzentrum in der Geflügelzucht zu schaffen. „Das ist nicht nur ein Projekt, das ist die Zukunft unserer Geflügelzuchtbranche. Übrigens, die führende Branche im Fleischsektor! Wir ziehen so viele Broiler und Legehennen auf, haben so viele Eier pro Kopf, aber woher bekommen wir, grob gesagt, die Küken? Aus dem Westen“, merkte Alexander Lukaschenko an. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass die Geflügelfarm Soligorsk in dieser Richtung eine erfolgreiche Grundlage geschaffen hat.

Als ein weiteres äußerst wichtiges Gebiet nannte der Präsident Saatgut heimischer Züchtung und die maximale Abkehr von ausländischen Alternativen. „Den Wissenschaftlern und Landwirten sind ausreichende Mittel zugeteilt worden. Der Import von Saatgut erfolgt nur mit den eigenen Mitteln der Agrarbetriebe. Hast du Geld – kauf, was du willst. Aber es wird keine staatliche Unterstützung für den Kauf außerhalb des Landes geben“, resümierte er.

Gesondert ging Alexander Lukaschenko auf Fragen des Imports belarussischer Lebensmittel ein. „Wir müssen einen Nutzen aus dem Lebensmittelexport ziehen, mit einer jährlichen Mindestmarke von $12 Mrd.“, erklärte das Staatsoberhaupt.
In diesem Zusammenhang wies der Präsident auf die Notwendigkeit hin, die Branche grundlegend zu modernisieren und auf die Prinzipien der digitalen Landwirtschaft mit einer Ausweitung der Präzisionslandwirtschaftstechnologie umzusteigen. „Daher müssen bis Ende der Fünfjahresperiode mindestens 40% der Betriebe der Branche diese Plattform in ihren Betrieben einführen und nutzen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Darüber hinaus beauftragte er, in jedem Agrarbetrieb eine zentralisierte materielle und technische Versorgung sowie eine Disposition aller Arbeiten mit Kontrolle aller Prozesse – vom Feld bis zum Hof – durchzuführen.
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