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01 Juni 2023, 11:54

Lukaschenko: Der Westen entwickelt das Szenario eines gewalttätigen Machtwechsels in Belarus

MINSK, 01. Juni (BelTA) - Der Westen entwickelt das Szenario eines gewalttätigen Machtwechsels in Belarus. Diese Erklärung hat der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko bei seinem Treffen mit den Teilnehmenden der 52. Sitzung des Rates der Leiter der Sicherheits- und Sonderdienste der GUS-Länder abgegeben.

"Was Belarus anbetrifft, darf ich feststellen, dass Mitglieder illegaler bewaffneter Gruppen in Polen, Litauen und leider auch in der Ukraine ausgebildet werden und, dass es versucht wird, im Land selbst ruhende extremistische Zellen zu schaffen. Jüngste Tatsachen können das nachweisen", so der Präsident.

"Das heißt, sie entwickeln das Szenario eines gewalttätigen Machtwechsels. Das ist uns klar. Wir werden es nicht zulassen", sagte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef erinnerte an die jüngsten gemeinsamen Operationen mit Russland, die zur Sicherstellung von Sprengstoff und damit zur Verhinderung von Terroranschlägen in Belarus führten. "Diese Tatsache zeigt, dass sie uns nicht in Ruhe lassen", sagte Alexander Lukaschenko. „Die Kämpfer werden in der Ukraine ausgebildet, sie werden an der Front geschult. Einige von den flüchtigen Belarussen fallen dort. In Polen, Litauen und der Tschechischen Republik werden Einheiten trainiert, um bei Bedarf nach Belarus zu kommen. Und das ist nicht das Jahr 2020, in dem Mädchen in weißen kurzen Röcken und mit Blumen zu Kundgebungen gingen. Die Menschen sind schon bereit, mit Waffen in der Hand hierher zu kommen. Deshalb müssen wir dem Schutz unserer Grenzen große Aufmerksamkeit schenken."

Der Präsident wies darauf hin, dass die westlichen Betreuer in den vergangenen Jahren die flüchtige Opposition für ihre Erklärungen in den Medien finanzierten, während sie heute aktivere und entschlossene Maßnahmen fordern. Das heißt, Geld als Gegenleistung für terroristische Anschläge, nur im bewaffneten Kampf. "Passen Sie auf. Das betrifft alle unseren Staaten", warnte das belarussische Staatsoberhaupt.

"Und zwar es wird also das Szenario für einen gewalttätigen Machtwechsel entwickelt. Wir können das verfolgen. Und wir werden das nicht zulassen", sagte Alexander Lukaschenko. „Es ist euch gut bekannt, dass Drohungen in der einen oder anderen Form auch euch betreffen. Provokationen und Druck dürfen Sie nicht zulassen. Alle Maßnahmen und Entscheidungen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, die nicht den Erwartungen des Westens entsprechen, können als Anlass für Anschuldigungen und Sanktionen dienen. Ihre Rolle in dieser Situation wird immer wieder größer“, so Alexander Lukaschenko.

Der Rat der Leiter der Sicherheitsbehörden und der Sonderdienste der GUS-Staaten ist eine der Plattformen, auf denen Maßnahmen zur Reaktion auf eine solche Politik der Feinde ausgearbeitet werden. "Ich bin sicher, dass auch das heutige Treffen effektiv ist und ihr unmittelbare Entscheidungen darüber treffen werden, wie die von mir dargelegten Herausforderungen zu überwinden sind. Ich bin absolut sicher, dass wir nur durch gemeinsame Anstrengungen diesem aggressiven Angriff widerstehen und alle Bedrohungen in Griff bekommen können. Wir sind heute im Stande, das zu tun, und dieses Niveau müssen wir beibehalten", betonte der belarussische Staatschef.

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