KRASNOPOLJE, 14. April (BelTA) - Präsident Alexander Lukaschenko hat heute während der Inspektionsreise über die Region Mogiljow gesagt, dass für eine unsachgemäße Lagerung und nicht ordnungsgemäße Verwendung von Mineraldüngern harte Strafen drohen. Beim Treffen mit der Gebietsleitung standen Fragen der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung im Gebiet im Fokus.
Als die Mineraldünger auf externen Märkten teuer waren, setzten die belarussischen Hersteller im Auftrag des Staatsoberhauptes fort, die Landwirte mit erheblichen Mengen zu erschwinglichen Preisen zu versorgen, sagte Alexander Lukaschenko. Er sagte, er habe dem Agrar- und Ernährungssektor die Aufgabe gestellt, Düngemittel maximal effizient zu nutzen, um eine gute Ernte zu erzielen. Damals warnte er den Landwirtschafts- und Ernährungsminister Juri Gorlow: „Wehe dir, wenn wir nur einen einzigen Betrieb finden, wo die Düngemittel nicht ordnungsgemäß gelagert werden...“ Der Minister versicherte damals, dass so etwas nicht passieren würde. Dennoch wurden Tatsachen der Misswirtschaft bekannt.
„Wie soll ich darauf reagieren?", empörte sich das Staatsoberhaupt. „Ich habe den Herstellern das Geld 'weggenommen', ich habe aus dem Staatshaushalt das Geld genommen… Das, was wir erwirtschaften und fünfmal teurer verkaufen könnten, habt ihr erhalten und „vernichtet!“
Alexander Lukaschenko wandte sich an den Vorsitzenden des Komitees für Staatliche Kontrolle Wassili Gerassimow: „Wassili Nikolajewitsch, finden Sie im ganzen Land alle, die dafür Verantwortung tragen, und wenn Sie ihre Schuld feststellen – sofort einsperren! Jetzt ist Schluss mit lustig!“
