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Lukaschenko: EAWU hat sich etabliert, dennoch sind viele Handelsbarrieren vorhanden

Präsident 21.10.2019 | 15:38

MINSK, 21. Oktober (BelTA) – Die Eurasische Wirtschaftsunion hat sich als Organisation erfolgreich erwiesen, dennoch gibt es immer noch viele Probleme, die nach einer Lösung verlangen. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko in Interview mit der kasachischen Informationsagentur Khabar.

„Die Organisation hat sich als erfolgreich erwiesen, die Union hat sich etabliert. Viele Staaten der Welt kennen die EAWU und wollen mit ihr zusammenarbeiten. Gleichzeitig gibt es innerhalb der Union Probleme und Defizite, die es nicht geben darf. Ich meine vor allem allerlei Handelsbarrieren“, erklärte der Staatschef.

„Man muss in der Union gleiche Bedingungen für alle Betriebe und Unternehmen schaffen, unabhängig davon, in welchem Land sie sich befinden. Stärkere Staaten dürfen keine besonderen Präferenzen für eigene Betriebe schaffen und Warenlieferungen aus anderen Partnerstaaten blockieren. Wenn wir eine Union aufbauen, müssen wir einen freien Zugang zu allen Märkten der Mitgliedsstaaten garantieren“, betonte Alexander Lukaschenko.

Dass es für bestimmte Integrationsprozesse in der Eurasischen Wirtschaftsunion mehr Zeit erforderlich sei, weil diese Union im Gegensatz zur EU ein relativ junges Gebilde darstelle, hält Alexander Lukaschenko für eine falsche Behauptung. „Die Europäische Union war ein Verbund von Staaten, die auf kein gemeinsames Leben in einem Staat zurückblicken können wie die postsowjetischen Republiken, die in der Sowjetunion gelebt haben. Die EAWU gründet auf diese langjährige Erfahrung. Wir haben eine gemeinsame Sprache, wir haben andere Gemeinsamkeiten. Wir können den Weg der Integration viel schneller gehen als die Europäische Union“, zeigte sich der Staatschef überzeugt.

Natürlich müsste man im Falle der EU auch aus fremden Fehlern lernen, sagte der Staatschef. „Alles Gute, was die Sowjetunion an Integration hatte, könnte man in die Gegenwart übernehmen. Alles, was zerstört wurde, wiederaufbauen. Und das werden wir auch tun. Und wenn man ganz offen sagen soll: es wurde bisher noch nichts bewegt“, resümierte der Staatschef.

Im Verlauf des Interviews musste Alexander Lukaschenko auf viele Fragen zur weiteren Zusammenarbeit zwischen Belarus und Kasachstan, zum Funktionieren der Eurasischen Wirtschaftsunion antworten. Es wurden ihm auch viele persönliche Fragen gestellt.

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