MINSK, 4. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko nahm am Morgen des 4. Februar einen Bericht des Ministers für Katastrophenschutz Wadim Sinjawski über die Lage im Land im Zusammenhang mit den zunehmenden Frosttemperaturen und die Reaktion auf den Notfall aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen entgegen. Dies teilte die Pressestelle des belarussischen Staatschefs mit.
Das Staatsoberhaupt interessierte sich in erster Linie für die Arbeit der Wärme- und Wasserversorgungssysteme, vor allem in Wohngebäuden, Wirtschafts- und Landwirtschaftsobjekten. Eine der Hauptaufgaben ist die Gewährleistung einer schnellen Beseitigung der Folgen im Falle eines Notfalls. Der Präsident wies auf die koordinierende Rolle des Ministeriums für Notfälle unter den staatlichen Stellen in diesem Prozess hin.
Wie der Minister für Katastrophenschutz berichtete, sind alle Fragen im Zusammenhang mit der Beseitigung der Folgen von Unfällen in Wärmeversorgungsanlagen im ganzen Land geklärt. Die Beseitigung der Unfälle dauerte in der Regel nicht länger als einen Tag (mit Ausnahme der Beschädigung der Fernwärmeleitung in Minsk).
Darüber hinaus wurde die Stromversorgung aller Objekte in den Ortschaften, in denen Notabschaltungen festgestellt wurden (mehr als 900 Fälle), umgehend wiederhergestellt.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Gewährleistung der Brandschutzsicherheit mit Schwerpunkt auf der Verhinderung von Todesfällen gelegt. Dem Staatschef wurde über einen Anstieg der Zahl der Todesopfer bei Bränden berichtet, zu dem auch die schwierigen Wetterbedingungen beigetragen haben.
Wie Wadim Sinjawski berichtete, wurden alle Dienste des Ministeriums für Katastrophenschutz auf Sonderbedingungen umgestellt, und es werden regelmäßige Überprüfungen der Einsatzbereitschaft von Technik und Personal sowie der Leitstellen durchgeführt.
