MINSK, 8. Januar (BelTA) - Bei der Verleihung des Preises „Für geistige Wiedergeburt“ sowie der Sonderpreise für Kultur- und Kunstschaffende und dem „Belarussischen Sportolymp 2025“ erinnerte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko daran, dass die Suche nach einer belarussisch-orthodoxen Reliquie – dem Kreuz der Euphrosyne von Polozk – Anfang der 1990er Jahre, in den ersten Jahren der Unabhängigkeit, ein viel diskutiertes Thema war. Damals, als Präsidentschaftskandidat, erklärte Alexander Lukaschenko in einem Interview, die Wirtschaft müsse erst wieder angekurbelt werden, dann würden die Raritäten schon gefunden werden.


„In gewisser Hinsicht haben wir eine wertvolle Reliquie entdeckt, und zwar sehr schnell – in den Herzen der Menschen“, stellte er fest. „Wir erkannten dieses Symbol der Spiritualität in jenen, die in kurzer Zeit die wirtschaftliche Entwicklung wieder ins Gleichgewicht brachten. Trotz finanzieller Einschränkungen hielten sie die Traditionen der Volkskunst und anderer Kunstformen lebendig – ganz ohne kommerzielle Motive und möglicherweise zu jener Zeit unpopulär. Wir fanden es in Menschen mit gutem Willen – mitfühlend und selbstlos, die in solch schwierigen Zeiten ihre innere Reinheit bewahrten.“
