MINSK, 16. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, er habe einen Vorschlag für die USA zur Lösung der Situation in Venezuela. Dies erklärte er bei einem Treffen mit dem Staatssekretär des Unionsstaates Sergej Glasjew.
„Sie haben eine Operation durchgeführt und einen Mann festgenommen. Na und? Sie haben der ganzen Welt gezeigt, wie die Verhältnisse stehen. Aber das Wichtigste ist: Wie geht es weiter? Deshalb ist dies noch ein Thema für meine Gespräche mit der Führung der Vereinigten Staaten. Ich habe einen Vorschlag, wie man aus dieser Situation herauskommen kann. Und wenn sie würdig und elegant aus dieser Situation herauskommen wollen, sind wir bereit, mit Donald in dieser Hinsicht zusammenzuarbeiten“, erklärte der belarussische Staatschef. „Er ist ein pragmatischer Mensch. Das bin ich auch. Deshalb denke ich, dass wir dieses Problem besprechen werden. Ich will nicht sagen, dass ich hier der Chefberater bin und hier mit ihm irgendein Problem lösen kann. Nein. Aber ich kann meinen Standpunkt darlegen.“
Alexander Lukaschenko bezeichnete das Vorgehen der USA gegenüber dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro als dumm und ist der Meinung, dass man ihm keine Beteiligung am Drogenhandel vorwerfen kann. Der Staatschef stellte fest, dass der Hauptgrund für das Vorgehen der USA in Venezuela nicht Maduro, sondern das Öl war. „Und diese Frage hätte man ruhig lösen können. Zumal das Öl, das Venezuela fördert, schweres, schwefelhaltiges, dickflüssiges Öl ist. Und die Kapazitäten für die Verarbeitung gibt es nur in den Vereinigten Staaten von Amerika. Hätte man diese Frage nicht lösen können? Doch, das hätte man“, ist der belarussische Staatschef überzeugt.
