Projekte
Staatsorgane
flag Sonntag, 15 Februar 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Präsident
15 Januar 2026, 15:04

Lukaschenko erzählte davon, wie er die Gomeler Medizinische Universität nicht schließen ließ 

MINSK, 15. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erinnerte bei der Zustimmung zur Ernennung eines neuen Rektors an der Staatlichen Medizinischen Universität Gomel daran, wie ihm früher vorgeschlagen wurde, diese Hochschule zu schließen. Doch die Zeit hat gezeigt, dass die Entscheidung des Staatsoberhauptes, diese Bildungseinrichtung zu erhalten, sich bewährt hat.

„Man kann sagen, das (die Universität – Anm. BELTA) ist mein eigenes Kind. Warum? Weil schon vor der Präsidentschaft viele verschiedene Gespräche geführt wurden. Besonders als ich Präsident wurde, schlugen viele vor, sie einfach zu liquidieren. Im Prinzip war die Motivation verständlich. Wir hätten auf den bestehenden Basen in Minsk, Witebsk, Grodno genug Spezialisten ausbilden können. Aber die Universität Gomel eine regionale Hochschule ist, wo für die Region – den Südosten, die Region Mogiljow und so weiter (Spezialisten ausgebildet werden – Anm. BELTA). Die Leute sind einfacher, kann man sagen, im guten Sinne des Wortes. Sie werden hauptsächlich in der Region arbeiten. Mir tat irgendwie die Mediziner leid, diese Universität. Ich kannte sie gut vor der Präsidentschaft, war dort mehrfach, als ich Abgeordneter war. Daher sagte ich: 'Nein, ich kann nicht, diese Universität zu liquidieren.' Und jetzt habe ich mich davon überzeugt, dass diese Universität leben und sich entwickeln kann“, sagte der belarussische Staatsführer.
Irina Nasarenko, die nun die Hochschule leitet, dankte dem Präsidenten für die Unterstützung. „Dankbarkeit ist gut. Aber du bist jetzt schon Rektorin, von dir wird besondere Rechenschaft gefordert. Daher muss man mit allen arbeiten können. Ihr seid doch alle kluge Wissenschaftler, fast Akademiemitglieder oder zukünftige Akademiemitglieder. Man muss mit allen arbeiten können. Und das Beste in den Menschen finden. Und lass nicht die Fehler zu, die ihr dort an der Universität manchmal gemacht habt. Man muss den Menschen menschlich begegnen, besonders Wissenschaftlern“, so Alexander Lukaschenko.
Der Präsident erkundigte sich auch nach den Perspektiven der weiteren Arbeit des früheren Rektors Igor Stoma, der diesen Posten im beiderseitigen Einvernehmen verlassen und den Wunsch geäußert hat, weiter an dieser Universität zu arbeiten, allerdings in einer anderen Position. Alexander Lukaschenko schlug vor, auch andere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihn zu suchen.
Abonnieren Sie uns auf
X
Top-Nachrichten
Letzte Nachrichten aus Belarus