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Lukaschenko: Es ist an der Zeit, Jugend an der Politik aktiver teilhaben zu lassen

Präsident 18.10.2019 | 15:04

MINSK, 18. Oktober (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ist überzeugt, dass es an der Zeit ist, die jungen Menschen am politischen Leben des Staates aktiver teilhaben zu lassen. Das sagte er heute beim Besuch in der Akademie für öffentliche Verwaltung.

Der politische Kurs in Belarus bleibt unverändert – er gründet auf die Kontinuität der Generationen und Aufrechterhaltung der besten Praktiken der Vergangenheit. „Rund ein Drittel unserer Staatsbürger sind junge Menschen, die in einem souveränen Belarus geboren sind. Diese fast 3 Millionen Jungs und Mädels sehen Belarus als einen unabhängigen europäischen Staat. Und es ist an der Zeit, die Jugend von heute an politischen Prozessen im Land aktiver teilnehmen zu lassen. Wer in unsere Fußstapfen treten will, soll wie ein Staatsmann denken. Der Dialog der Generationen soll auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt aufbauen. Es muss ein Dialog geführt werden, in dem sich Erfahrungen und Innovationen, Weisheit und Entschlossenheit, Sorgfalt und Kühnheit harmonisch miteinander verknüpft sind.“

Eine wichtige Rolle in diesem Prozess steht nach Meinung des Präsidenten den Lektoren und Dozenten der Akademie zu.

Wer sofort nach dem mittleren Schulabschluss ein Studium an der Akademie für öffentliche Verwaltung aufnehmen will, kann hier solche Fächer wie Wirtschaft, Recht und moderne Informationstechnologien erlernen. Nur ist die Zahl derer, die nach der Schule an der Akademie immatrikuliert werden, gering. Es gab vorher Vorschläge, auf diese Immatrikulationspraxis zu verzichten. „Ich habe aber darauf bestanden, dass wir an der Akademie auch zukünftige Führungskräfte von Null auf erziehen. Diese „Goldene Hundert“ wird das Führungskader des Landes bilden“, zeigte sich der Staatschef überzeugt.

Auch zu den Aufgaben der Akademie gehört es, die Absolventen der Hochschule bei der Arbeitssuche begleitend zu unterstützen und die Zuweisung von Arbeitsplätzen unter Kontrolle zu haben. In dieser Frage hat die Akademie mit der Verwaltung des Präsidenten im engen Kontakt zu stehen. „Wenn wir eine politisch und sozial ausgereifte 40-jährige Führungskraft haben wollen, muss ihr professioneller Werdegang auf der Studentenbank beginnen“, sagte Lukaschenko.

„Wer eine politische Kartiere machen möchte, muss wissen, wie schwer und anspruchsvoll dieser Beruf ist. Hier geht es um eine harte Prüfung, die mit wichtigen Staatsaufgaben, verantwortungsvollen und schicksalsträchtigen Entscheidungen verbunden ist. Hier geht es um den unbefleckten Ruf und das Vertrauen, das man nur durch konkrete Taten und Leistungen gewinnen kann. Das sind Kriterien der staatlichen Kaderpolitik. Sie sind universell und entsprechen dem Geist der Zeit“, fügte der Staatschef hinzu.

Alexander Lukaschenko stellte zum Schluss fest, dass es eine Verjüngung der Führungskräfte stattfinde. Dabei sei nicht nur auf das Alter zu achten, sondern auf professionelle Qualitäten der Bewerber.

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