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Lukaschenko: Es ist höchste Zeit, GUS als selbstständige und effiziente Vereinigung zu stärken

Präsident 11.10.2019 | 11:10
Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

ASCHGABAT, 11. Oktober (BelTA) - Es ist höchste Zeit, GUS als selbstständige und effiziente Vereinigung zu stärken. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, in der Ratssitzung der GUS-Staatschefs in Aschgabat.

Der Präsident betonte unter anderem die Aktualität der Deklaration über strategische Wirtschaftszusammenarbeit, die zum Gipfel vorbereitet wurde. „Die Ereignisse in der Welt zeigen, dass es die höchste Zeit ist, unsere Gemeinschaft als selbstständige und effiziente Vereinigung zu stärken. Die Wirtschaft bleibt nach wie vor die Grundlage für unsere Zusammenarbeit. Es ist sehr wichtig, dass dieses Dokument noch einmal das Bestreben zur Konsolidierung der Wirtschaftspotenziale der Gemeinschaftsländer, Vertiefung der Produktions- und Kooperations- sowie Handelsbeziehungen bestätigt“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der belarussische Staatschef erklärte sich für bereit, Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen wie Transport, Energie, Industriekooperation, gegenseitige Investitionen und Handel zu unterstützen.

„Der Ausbau des Binnenmarktes unserer Staaten, Erhöhung seiner Kapazität bergen eine mächtige Reserve. Das geschieht in erster Linie durch weitere Liberalisierung des Handels sowohl mit Waren, als auch mit Dienstleistungen. Zusätzliche Möglichkeiten können allumfassende Industriekooperation, Gründung von gemeinsamen wettbewerbsfähigen Betrieben anbieten“, glaubt der belarussische Staatschef.

Er stellte fest, dass die Seiten nahezu die Strategie für Wirtschaftsentwicklung der GUS bis 2030 vorbereitet haben. Der Präsident schlug vor, sie mit bestimmten bahnbrechenden Projekten zu füllen, die zum Wirtschaftsaufschwung beitragen werden. „Ich schlage dem Exekutivkomitee vor, zusammen mit den Regierungen noch einmal daran zu arbeiten und entsprechende Vorschläge vorzulegen“, sagte der Staatschef.

Ihm zufolge steht die Bildung einer vollen Freihandelszone im Fokus der Wirtschaftsagenda. „Wir sind an baldigem Abschluss des Freihandelsabkommens mit Dienstleistungen interessiert. Die Nutzung des Potenzials dieses Sektors entspricht den Interessen aller Gemeinschaftsländer. Ich muss eingestehen, dass die Vorbereitung des Abkommens auf der Expertenebene unbegründet verzögert wurde. Ich denke, dass wir harte Fristen für die Nacharbeitung des Dokuments festsetzen müssen“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Er betonte, dass die GUS-Staaten einen riesigen Markt bilden. Der Präsident rief zur engen Wirtschaftskooperation auf.

Die Staaten müssten sich vereinigen. Das sei im Vorfeld des 75. Jahrestages des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg sehr wichtig. Damals hätten alle ein gemeinsames Ziel gesehen und gemeinsam gekämpft, so Alexander Lukaschenko.

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