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Lukaschenko: EU verliert durch Brexit, aber kann bilaterale Beziehungen stärken

Präsident 07.08.2019 | 12:15

MINSK, 7. August (BelTA) - Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko unterstrich noch einmal, dass er kein Anhänger des Zerfalls der Europäischen Union ist und Brexit als wichtigsten Verlust ansieht. Gleichzeitig sieht das Staatsoberhaupt zusätzliche Möglichkeiten für belarussisch-britische Beziehungen. Das erklärte er heute beim Treffen mit der Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafterin des Vereinigten Königreichs Großbritanniens und Nordirlands, Fionna Gibb, anlässlich des Abschlusses ihrer diplomatischen Mission in Belarus.

„Sie wissen, dass ich kein Anhänger des Zerfalls der Europäischen Union bin. Das ist doch schlecht für unsere Beziehungen. Die Europäische Union ist neben den USA, China, Indien, Russland eine der Säulen des Planeten. Wenn eine zusammenbricht, gerät die Welt ins Wanken. Wir büßen dann an Sicherheit in der Eurasischen Region ein“.

Der Präsident hob hervor, dass er für die Bewahrung der Europäischen Union eintritt. Der Staatschef habe geteilte Gefühle verspürt, als er über den EU-Austritt Großbritanniens hörte.

Alexander Lukaschenko zufolge ist Großbritannien ein mächtiges Land, das viel für die Europäische Union machte: „Es hat zusammen mit Deutschland, Frankreich, Italien die Macht der Europäischen Union bestimmt. Das ist natürlich ein großer Verlust“.

Daneben sieht der Staatschef große Möglichkeiten für die Entwicklung von belarussisch-britischen Beziehungen und setzte sich für ihre Intensivierung ein. In der letzten Zeit pflegten die Staaten dem Präsidenten zufolge gute Kontakte, davon zeuge auch der große Warenumsatz.

Alexander Lukaschenko möchte, dass Fionna Gibb die Idee der notwendigen Intensivierung von Beziehungen an das Auswärtige Amt weiterleite.

Er machte auf die breiten Möglichkeiten zum Kooperationsausbau mit Berücksichtigung der Mitgliedsschaft von Belarus an der Eurasischen Wirtschaftsunion aufmerksam. Belarus könne Elektrobusse für Großbritannien zusammenbauen und noch mehr tun. Alexander Lukaschenko rief dazu auf, Intensivierung von Beziehungen im Auge zu behalten. „Zurzeit haben sie dazu die Möglichkeit. Sie können Entscheidungen frei treffen“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.

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