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Präsident
03 April 2026, 12:28

Lukaschenko fordert den Aufbau eines effizienten Gesundheitssystems  

MINSK, 3. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko fordert, nicht über Personalmangel in der Medizin zu klagen, sondern das System der Bevölkerungsversorgung vernünftig aufzubauen. Das erklärte er bei der Eröffnung der neuen Poliklinik in Minsk.

„Man sagt, uns fehlen im Gesundheitswesen Leute. Man sagt, irgendwo anders fehlen sie auch. Immer hat uns etwas gefehlt. Vor allem Geld, dann Leute und so weiter“, so das Staatsoberhaupt. „Unsere Leute reichen. Wir müssen uns darüber klar werden. Wir müssen (dort, wo sie angeblich fehlen) das System ändern. Wir müssen das System so aufbauen, dass die vorhandenen Leute arbeiten, verdienen und die Bevölkerung versorgen können. Das betrifft zu mehr als 200 Prozent das Gesundheitsministerium und unsere Mediziner. Man darf nicht jammern, dass man mehr als acht Stunden am Tag arbeitet. Mediziner sind wie der Präsident: So viel wie nötig, so viel arbeiten wir. Wo soll man hin? Also haltet durch, wo ihr zehn Stunden arbeiten müsst. Lernt neue Technologien“

Alexander Lukaschenko führte als Beispiel an, dass nicht überall im Gesundheitswesen das Informationssystem funktioniere, und man in dieser Hinsicht aktiv IT-Technologien einführen müsse.
„Also lasst uns unser Leben so gestalten, dass es in Chotimsk, Mstislawl, Schklow und anderen Städten genauso gut ist wie in Minsk. Wir müssen länger arbeiten – dann arbeiten wir länger. Hören wir auf zu jammern und zu weinen, dass uns Leute fehlen. Hört zu, wir sind doch nicht in der Ukraine, wo Krieg herrscht. Schaut doch, was im vielgerühmten Polen los ist, wohin einige von uns geflohen sind und jetzt zu Tausenden um Abschied von der ‚Diktatur‘ bitten: ‚Wir wollen nach Hause!‘“, sagte das Staatsoberhaupt.

„Ein Beispiel dafür ist Kolja Statkewitsch. Er saß und saß an der Grenze auf einer Bank und kehrte nach Hause zurück. Und wäre er nicht zurückgekehrt, hätte man ihn schon begraben. Ihr (Ärzte – Anm. BelTA) habt ihn kürzlich gerettet – Schlaganfall. Ihr habt ihn zu Rummo (in das Minsker Wissenschaftlich-Praktische Zentrum für Chirurgie, Transplantologie und Hämatologie – Anm. BelTA) gebracht. Dort gibt es das einzige Gerät im Land (wir müssen prüfen, vielleicht sollten wir noch ein paar weitere kaufen). Ihr habt einen Mann gerettet, der gesprengt hat, der das Land umstürzen und den Präsidenten ermorden wollte. Und als er Hilfe brauchte, rannte er zu ebendiesem Präsidenten in die ‚Diktatur‘, damit man ihn rettet. Ihr habt ihn gerettet“, fügte der Präsident hinzu.

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