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20 März 2026, 16:03

Lukaschenko hat versprochen, die nächste Sitzung des Friedensrates zu besuchen 

MINSK, 20. März (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den Amerikanern versprochen, an der bevorstehenden Sitzung des Friedensrates teilzunehmen. Das erzählte er heute vor Journalisten .

Gestern fand im Palast der Unabhängigkeit ein Treffen mit der US-Delegation unter der Leitung des Sondergesandten John Coale statt.
„Die Amerikaner haben sehr darauf bestanden, dass ich zum nächsten Friedensrat komme. Ich habe ihnen offen und ehrlich gesagt, warum ich an der ersten Sitzung nicht teilnehmen konnte. Das lag nicht nur an Terminüberschneidungen“, sagte das Staatsoberhaupt.

Alexander Lukaschenko erklärte, der Hauptgrund, warum er damals nicht in die USA geflogen sei, sei die in Belarus durchgeführte plötzliche Überprüfung der Kampfbereitschaft der Streitkräfte gewesen. „Sie haben doch gesehen, ich habe die gesamte Armee auf Trab gehalten. Jeden Abend berichtete man mir, wie die Überprüfung verlief, wie alles kontrolliert und wie meine Aufgaben umgesetzt wurden. Das war überhaupt die erste umfassende Überprüfung der Armee dieser Art in der Geschichte. Wie konnte ich nur wegfliegen? Sollte ich diesen Prozess etwa unkontrolliert lassen? Das ging nicht“, bemerkte der Präsident. „Außerdem wurden die Stimmen laut, wir würden uns angeblich gegen die Ukraine, Polen oder Litauen militarisieren. Nein, das war nicht unser Ziel. Wir machten alles für uns selbst. Ich wollte wissen, in welchem Zustand sich unsere Armee befindet.“
„Das war der Hauptgrund, warum ich nicht wegfliegen konnte“, betonte der belarussische Staatsführer.

„Die Europäer planten etwas Gemeines. Aber das hätten wir umgehen können. Ich wäre selbstverständlich um Europa herum geflogen Niemand hätte mir etwas antun können. Sicherheit? … Darüber habe ich nicht einmal nachgedacht. Unsere im Ausland sitzenden Landesverräter warfen mir vor, ich hätte Angst bekommen. Ich bin nicht ängstlich. Ich dachte über die Sicherheit gar nicht nach. Die Amerikaner sind zwar nicht gerade meine freunde, aber sie wollten mich sehen. Trump wollte mich sehen“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

„Deshalb habe ich versprochen, dass wir uns in naher Zukunft treffen werden, wenn die USA die nächste Veranstaltung durchführen“, resümierte der belarussische Präsident.
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