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Lukaschenko: Industrie kann Landwirtschaft ins Schlepptau nehmen

Präsident 11.06.2019 | 13:23

MINSK, 11. Juni (BelTA) – Belarussische Industriebetriebe können landwirtschaftliche Verlustbetriebe unterstützen. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute bei der Ernennung von Leitern in den Regionen.

„In dieser schweren Zeitperiode müssen wir alles Mögliche tun, um die ländlichen Räume zu unterstützen. Wir dürfen keinen Rückgang in der Landwirtschaft zulassen“, betonte der Staatschef. Der Staat werde auch bei Schließung aller Verlustbetriebe die Lebensmittelsicherheit gewährleisten, glaubt der Staatschef. „Nur die einfachen Menschen tun mir leid. Wie werden nach einer neuen Arbeit suchen müssen. Wir können sie unterstützen und ihnen helfen, aber die regionalen Mächte müssen vor Ort eingreifen. Wir können doch nicht ständig unser Geld in Verlustbetriebe unwiderruflich vergraben. Deshalb müssen wir ernsthaft über die Perspektiven nachdenken“, sagte Alexander Lukaschenko.

Rund 20% bis 25% landwirtschaftlicher Betriebe könnten heute nicht aus eigener Kraft die notwendige Rentabilität erreichen. Aus subjektiven wie objektiven Gründen würden sie mit der Situation nicht richtig klarkommen. Diese Verlustbetriebe müsse man unterstützen, zeigte sich der Staatschef überzeugt. Sie könnten von Industriebetrieben ins Schlepptau genommen werden. „Helfen kann man auf unterschiedliche Art und Weise: man kann Fachkräfte oder Maschinen bereitstellen, Geräte reparieren usw.“, führte Lukaschenko aus.

Hilfe erweisen können nur jene Industriebetriebe, die über eine entsprechende Basis verfügen.

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