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Präsident
31 März 2023, 15:38

Lukaschenko: Kein Angriff auf souveränes Belarus wird unbeantwortet bleiben

MINSK, 31. März (BelTA) – Auf jeden Angriff auf das souveräne Territorium von Belarus, auf seine militärische und zivile Infrastruktur wird Belarus sofort reagieren. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Botschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung.

„Wir sind für jede Entwicklung bereit. Ich möchte alle beruhigen, die sich Sorgen um den Frieden und die Sicherheit unseres Landes machen. Habt keine Angst, alles wird gut sein. Wir werden - soweit möglich - den Frieden schützen, nicht zerstören. Jeder Angriff auf das souveräne Territorium von Belarus, auf unsere militärische und zivile Infrastruktur wird nicht unbeantwortet bleiben“, sagte Alexander Lukaschenko. „Wir werden sehr hart darauf reagieren.“

Der Präsident erinnerte daran, dass alle Sicherheitsbehörden angewiesen wurden, den Frieden auf belarussischem Boden zu erhalten. Diese Aufgabe wird erfüllt. Die Luftverteidigung ist seit mehr als einem Jahr in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Grenzschutzeinheiten sind verstärkt worden. Gemeinsam mit der Polizei und dem KGB werden ständig Maßnahmen zur Spionageabwehr ergriffen und die öffentliche Sicherheit im Grenzgebiet gewährleistet.

„Um möglichen Provokationen durch gewalttätige ukrainische Nationalisten vorzubeugen, wurden einige Spezialeinheiten und andere Einheiten der belarussischen Armee eingesetzt, um die Staatsgrenze in südlicher Richtung zu sichern“, betonte das Staatsoberhaupt.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass diese Arbeit an der Grenze schon seit langem durchgeführt wird - es ist nicht das erste Mal, dass das Militär die mögliche Entwicklung der Ereignisse ausarbeitet. „Wir versuchen proaktiv zu sein. Mir kann niemand einen Vorwurf machen, denn es ist der Westen, der mit der Waffe rasselt, der unsere Landsleute in der Ukraine tötet und einen Krieg „bis zum letzten Ukrainer“ führt. Und niemand hat die Ukrainer gefragt, ob sie einen Krieg „bis zum letzten Ukrainer“ wollen“, sagte der Präsident.

Die westlichen Grenzen stehen unter ständiger Kontrolle, die Sicherheit der an Polen und Litauen angrenzenden Gebiete wurde verschärft, betonte der Staatschef. Belarus hat sich nicht vor seinen Nachbarn versteckt. Darüber hinaus hat das Land eine visafreie Regelung für die Bürger dieser Länder eingeführt. „Machen Sie sich keine Sorgen, wir sehen alle, die zu uns kommen oder von uns gehen“, versicherte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef erinnerte an den berühmten Satz von Flavius, einem römischen Militärhistoriker und -theoretiker: „Wer Frieden will, bereite den Krieg vor“. Doch nur wenige Menschen wüssten, so der Präsident, dass dieser Satz eine Fortsetzung habe: „Wer den Sieg will, sollte seine Soldaten tüchtig ausbilden und Waffen vorbereiten“.

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