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03 April 2026, 14:14

Lukaschenko kritisiert eine große Zahl an Führungskräften in den Kreisen 

MINSK, 3. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Kritik an der großen Zahl an Führungskräften in den Kreisen geübt. Entsprechende Äußerungen machte er in Minsk bei der Eröffnung einer neuen Poliklinik, als er auf das Thema des Personalmangels in verschiedenen Bereichen zu sprechen kam.

Das Staatsoberhaupt berichtete, dass er den Leiter der Präsidialverwaltung beauftragt habe, sich mit der Angelegenheit eines bestimmten Kreises zu befassen. „Ich habe den Auftrag erteilt: Sehen wir uns diesen Kreis an. Was war zu Sowjetzeiten – damals gab es den Kreisexekutivkomitee, das Kreiskomitee der Partei, die Parteiorgane, und was gibt es jetzt? Und was glaubt ihr – die Zahl der Führungskräfte ist nicht geringer geworden. Wenn irgendwo weniger, dann um eine Person. Aber in der Regel mehr“, sagte Alexander Lukaschenko. „Wie kann das sein? Und wozu? Wozu, wenn es in jenem Kreis früher 29 Betriebe gab, als ich dort arbeitete. Heute sind es 8 oder 9. Und die Hälfte von ihnen arbeitet normal und untersteht Minsk (die Rede ist von landwirtschaftlichen Betrieben in der Struktur der Präsidialverwaltung – Anm. BelTA).“

Der Präsident bemerkte, dass er bestimmte Initiativen oft zuerst am Beispiel des Kreises Schklow umsetze. „Ich kenne dort jedes Stück Land. Die Reform der Landwirtschaft begann einst dort – mit dem Bauernhof, auf dem einst meine Mutter arbeitete und ich mit ihr zusammen. Ich kenne das alles, und es ist schwierig, mich dort zu täuschen; es wird weniger gelogen. Weil sie wissen, dass ich kontrolliere“, erklärte das Staatsoberhaupt.

Er betonte, dass er nicht ohne Grund den Fragen des Agrarsektors so viel Aufmerksamkeit widme, denn Milch und Fleisch seien die Nahrung der Menschen: „Dort müssen Qualität, Sauberkeit und Ordnung herrschen, besonders bei der Milch. Deshalb sage ich: Die Kuh muss in einem ‚Palast‘ stehen. Sie muss sauber und gepflegt sein. Damit die Milchprodukte qualitativ hochwertig sind.“
„Ich möchte, dass in Belarus alles schön, qualitativ hochwertig und so weiter ist“, fügte der Präsident hinzu.
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