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Lukaschenko kündigt jährliche Schrumpfung des Wohnungsbaus in Minsk an

Präsident 11.03.2019 | 12:02

MINSK, 11. März (BelTA) – In Minsk wird Jahr um Jahr immer weniger Wohnraum gebaut, dafür werden Satellitenstädte stärker den Fokus rücken. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute beim Arbeitsgespräch mit dem Vorsitzenden der Minsker Stadtregierung Anatoli Siwak.

Der Staatschef nahm den Bericht des Vorsitzenden des Minsker Stadtexekutivkomitees entgegen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand dabei der Wohnungsbau.

„Wir haben in guten Zeiten ein Konzept verabschiedet, in dem es um die Bebauung und Verschönerung der Hauptstadt ging. Wir waren uns darin einig, dass wir langsam, so gut es geht, den Wohnungsbau aus der Hauptstadt in die sogenannten Satellitenstädte verlagern werden. Wir wollten damit das traurige Schicksal solcher Metropolen wie Kiew, Sankt Petersburg, Moskau vermeiden. In Minsk wohnen heute fast 20 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes. Mehr geht es nicht“, erklärte Lukaschenko.

Zwischen der Hauptstadt und allen Satellitenstädten, die längst bestimmt worden seien, müsse eine gute Verkehrsverbindung bestehen, sagte der Staatspräsident. Darüber hinaus müssten dort neue Arbeitsplätze entstehen.

„Nach den 2. Europäischen Spielen wird in Minsk immer weniger Wohnungsraum gebaut. Dieser Trend wird jährlich anhalten. Wer das früher erkannt hat, wird gewinnen. Heute wollen 1,5 Tsd. bis 2. Tsd. wohnbedürftige Familien zum Beispiel in Smolewitschi ein Zuhause haben“, sagte der Staatspräsident.

Baukosten seien ein wichtiger Faktor, bemerkte der Staatschef. „Das Experiment, bei dem der begrenzte Gewinn vom Wohnungsbau 5 Prozent betrug, war ein Erfolg. In dieser Branche muss endlich Ordnung geschaffen werden. Man kann doch Menschen nicht ständig in die Tasche greifen. Wir können positive Erfahrungen beim 5-%-Gewinn in Minsk auf den Wohnungsbau in ganz Belarus übertragen“, fügte er hinzu.

Der Staatschef fragte nach dem Bau der zweiten Start- und Landebahn im Nationalflughafen Minsk und forderte ihre Inbetriebnahme im April oder Mai 2019.

Eine gute und sichere Verkehrsverbindung zwischen dem Nationalflughafen und der Hauptstadt soll sichergestellt werden. „Nicht jeder kann mit seinem eigenen Pkw zum Flughafen kommen. Zwischen Flughafen und Minsk muss eine Schnellbahn verkehren. Spätestens im nächsten Jahr muss dieses Vorhaben umgesetzt sein“, sagte der Staatschef.

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