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07 November 2025, 11:17

Lukaschenko kündigt strenge Strafen für unsachgemäße Lagerung von Landmaschinen an 

SCHITKOWITSCHI, 7. November (BelTA) - Im Rahmen seines Arbeitsbesuchs im Bezirk Schitkowitschi wies der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko auf die harten Strafen hin, die bei unsachgemäßer Lagerung von Landmaschinen verhängt werden. Er kündigte zudem ab dem kommenden Jahr strengere Kontrollen in diesem Bereich an.

Das Staatsoberhaupt merkte an, dass angesichts des aktuellen Rückgangs der inländischen Maschinenlieferungen auf den russischen Markt die Möglichkeit bestehe, mehr Maschinen für den heimischen Markt bereitzustellen. Der Präsident habe dieses Ziel für die Industrie formuliert. Gleichzeitig forderte er von den Betriebsleitern landwirtschaftlicher Betriebe, die effiziente Nutzung, den Betrieb und die ordnungsgemäße Lagerung der Maschinen sicherzustellen.

„Wir benötigen Ordnung. Wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht, um die Maschinen zu erhalten,“ warnte Alexander Lukaschenko.

Er erinnerte auch an die Sonderbedingungen, unter denen landwirtschaftliche Betriebe neue, teure Geräte mit staatlicher Unterstützung erhalten: Diese Maschinen müssen von qualifizierten Fachkräften bedient werden, die unter anderem in Industriebetrieben zu finden und befristet für die Arbeit auf den Feldern eingestellt werden können.

Der Präsident bezeichnete diese Optionen als vielleicht unkonventionell, aber sie würden eine gezielte und zeitnahe Lösung für den Fachkräftemangel ermöglichen, ein dringendes Problem für einige Betriebe. „Natürlich ist dies ein unkonventioneller Schritt, ein unkonventioneller Ansatz. Viele werden mich dafür kritisieren. Aber dies ist ein Ausweg aus der Situation – um teure Geräte zu erhalten“, bemerkte Alexander Lukaschenko und fügte hinzu, dass er in dieser Hinsicht auf das Verständnis und die Unterstützung der Industriellen zähle.

Das Staatsoberhaupt betonte, dass das Problem des Arbeitskräftemangels auf lokaler Ebene oft übertrieben wird: „Wir haben genug Menschen. Am schlimmsten ist es, wenn es zwar Menschen gibt, aber keine Arbeit. Das ist beängstigend. Wenn es jedoch genügend Arbeit gibt, aber angeblich nicht genug Arbeitskräfte, ist das erträglich. Gut bezahlte Personen schaffen drei oder vier Mal das geforderte Arbeitsvolumen.“

„Wir müssen kreative Wege finden, um unsere Bevölkerung mit Nahrung und Kleidung zu versorgen. Ohne das kann das Land nicht existieren“, betonte der Präsident.

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