Er erinnerte auch an die Sonderbedingungen, unter denen
landwirtschaftliche Betriebe neue, teure Geräte mit staatlicher
Unterstützung erhalten: Diese Maschinen müssen von qualifizierten
Fachkräften bedient werden, die unter anderem in Industriebetrieben
zu finden und befristet für die Arbeit auf den Feldern eingestellt
werden können.
Der Präsident bezeichnete diese Optionen
als vielleicht unkonventionell, aber sie würden eine gezielte und
zeitnahe Lösung für den Fachkräftemangel ermöglichen, ein
dringendes Problem für einige Betriebe. „Natürlich ist dies ein
unkonventioneller Schritt, ein unkonventioneller Ansatz. Viele werden
mich dafür kritisieren. Aber dies ist ein Ausweg aus der Situation –
um teure Geräte zu erhalten“, bemerkte Alexander Lukaschenko und
fügte hinzu, dass er in dieser Hinsicht auf das Verständnis und die
Unterstützung der Industriellen zähle.
Das
Staatsoberhaupt betonte, dass das Problem des Arbeitskräftemangels
auf lokaler Ebene oft übertrieben wird: „Wir haben genug Menschen.
Am schlimmsten ist es, wenn es zwar Menschen gibt, aber keine Arbeit.
Das ist beängstigend. Wenn es jedoch genügend Arbeit gibt, aber
angeblich nicht genug Arbeitskräfte, ist das erträglich. Gut
bezahlte Personen schaffen drei oder vier Mal das geforderte
Arbeitsvolumen.“
„Wir müssen kreative Wege finden, um
unsere Bevölkerung mit Nahrung und Kleidung zu versorgen. Ohne das
kann das Land nicht existieren“, betonte der Präsident.
