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Lukaschenko lässt Programm zur vollen Verarbeitung von Holzressourcen entwickeln

Präsident 16.08.2019 | 14:05
Alexander Lukaschenko während der Arbeitsreise
Alexander Lukaschenko während der Arbeitsreise

KREIS STARYJE DOROGI, 16. August (BelTA) – Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, hat das Programm zur Einbeziehung von minderwertigem Nutzholz in das Land entwickeln lassen. Den entsprechen Auftrag erteilte der Staatschef heute während des Besuchs des Forstbetriebs, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Die Aufgabe besteht darin, alle Holzressourcen zu verarbeiten. Sie sollte vor allem in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Es geht um Holz, das nicht für andere Zwecke als die Herstellung von Hackschnitzeln und Brennstoffpellets verwendet werden kann. Dies ist sowohl im Hinblick auf die verstärkte Nutzung der lokalen Kraftstoffressourcen als auch als Exportkomponente rentabel. Die Nachfrage nach Brennstoffpellets im Ausland ist recht hoch.

„Bis Ende 2022 soll alles verarbeitet werden. Das ist die Hauptfrage. Der Wald ist unser großer Reichtum. Wir müssen alle Holzressourcen verarbeiten“, forderte der Präsident von Belarus.

„Innerhalb von fünf Jahren sollen alle Fragen gelöst werden, die mit der Forstwirtschaft verbunden sind“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Minister für Forstwirtschaft Witali Droshsha informierte, es sei eine positive Tendenz bei der Steigerung der Anzahl von Wäldern zu beobachten. Gleichzeitig sei Belarus von dem Problem der Austrocknung einiger Waldgebiete unter dem Einfluss von Borkenkäfern betroffen worden.

Der Präsident wies auf die Notwendigkeit einer rationellen Nutzung der Bäume hin, die infolge des sanitären Holzschlags geerntet werden.

Im Hinblick auf die Entwicklung der Verarbeitung von minderwertigem Industrieholz arbeitet das Land derzeit in verschiedenen Regionen von Belarus am Bau und an der Modernisierung der abfallfreien Holzverarbeitungsbetriebe. „Es wird bereits das Programm zum Bau von sechs Pelletanlagen umgesetzt. Sie lösen das Problem der Verwendung von minderwertigem Holz. In der ersten Hälfte des nächsten Jahres werden alle Betriebe arbeiten. Wir stellen die Aufgabe, die ersten Pellets von einigen Betrieben bis Ende des Jahres zu erhalten“, erzählte Witali Droshsha.

Er berichtete, die Produktion von Brennstoffpellets werde sich in naher Zukunft mindestens verdoppelt. „Das sind fast 100% exportorientierte Produkte mit hohem Mehrwert“, sagte der Minister für Forstwirtschaft.

„Diese sechs Betriebe sind die erste Etappe. Wenn wir sehen, dass dies nicht ausreicht, die Aussichten gut sind und Europa sie kaufen wird, dann sollten wir die zweite Etappe nicht verzögern. Wir sollten weiter daran arbeiten, die Kosten für die Ausrüstung zu senken“, unterstrich der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko machte sich mit der Arbeit des Forstbetriebs Staryje Dorogi bekannt. Dem Präsidenten wurden lokale Produkte von Birkensaft, Beeren und Pilzen, Honig bis Brennstoffpellets und Holz gezeigt. Der Forstbetrieb beschäftigt sich mit der Zucht von Baumsetzlingen und Zierpflanzen für den Landschaftsbau. Der Präsident wies auf die Bedeutung dieses Bereichs hin, insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass 2020 das letzte Jahr des Jahres der kleinen Heimat sein wird.

Der Präsident verkostete den Honig aus dem Forstbetrieb.

Der Staatschef besuchte auch die Holzverarbeitungswerkstatt, lernte den technologischen Vorgang kennen.

Laut Staatsprogramm „Belarussischer Wald“ für 2016-2020 sind Waldung, Holzaufbereitung je 1 Hektar Wald und Energieeinsparung die wichtigsten Zielwerte, die die Tätigkeit der Organisationen der Branche charakterisieren. Jährlich werden alle Programmwerte erfüllt.

Waldgebiete machen 39,8% aus. Durchschnittliche Reserven des Waldbestands betragen 206,7 Kubikmeter je Hektar. Jährlich werden die Präsidialaufträge bezüglich Errichtung von Waldstraßen (mindestens 100km) erfüllt.

In den letzten fünf Jahren zeichnete sich eine positive Walddynamik aus. Die Waldgebiete wurden vergrößert. Das Land schützt auch Wälder vor Brand. Die Qualität der Forstwirtschaften entspricht hundertprozentig den internationalen (FSC) und europäischen (PEFC) Zertifizierungssystemen.

Verkaufsfähige Masse betrug in Belarus 2018 28,6 Mio. Kubikmeter.

Was die Wirtschaft der Forstwirtschaft angeht, so erwartete man 2019 Br1050 Mio. Gewinne durch Verkauf von Erzeugnissen (Arbeiten, Dienstleistungen). Das sind 194,7% gegenüber 2015. Reingewinne machen 2019 mindestens Br40,9 Mio. (378,5%) aus. Durchschnittslohn der Mitarbeiter der Branche beläuft sich im laufenden Jahr auf Br1016 (181,1%).

2018 haben die Organisationen des Ministeriums für Forstwirtschaft Holzproduktion für $140,6 Mio. exportiert. Dabei wurde Rundholz 2018 nicht ausgeführt. 2015 betrug sein Anteil 51% an Exporten. Holzprodukte wurden nach über 25 Ländern der Welt geliefert.

Holzverarbeitung ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft eines Forstbetriebes. Zurzeit bestehen im System des Forstministeriums 88 Holzverarbeitungsbetriebe. Jährlich steigen Holzexporte an.

Außerdem kann man in 74 Forstwirtschaften auf Jagd gehen. Dadurch werden 2019 Br500 Tsd. Gewinne erwartet.

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