MINSK,19. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte die Bereitschaft Litauens, einen Dialog mit der belarussischen Seite auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister zu führen. Dies erklärte er auf der Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung (AVV).
Auf der Sitzung der AVV sprach der stellvertretende Vorsitzende des Staatlichen Grenzkommitees Maxim Butranez. Nach Einschätzung des Staatschefs erfüllen die Grenzsoldaten ihren Auftrag derzeit konsequenter als alle anderen Sicherheitskräfte.
„Man sagt, sie seien bereit, auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister zu sprechen. Herzlich willkommen. Wenn Sie mit den Grenzbeamten sprechen wollen, verbieten wir Ihnen das nicht, Sie (Maxim Butranets, Anm. BelTA) sprechen doch fast jeden Tag mit ihnen. Aber es gibt einige Fragen. Diese müssen mit dem Außenminister Ryschenkow und vielleicht auch mit dem Premierminister geklärt werden. Kommen Sie und sprechen Sie mit uns. Wir sind offen für dieses Gespräch“, versicherte der Präsident.
Alexander Lukaschenko betonte erneut, dass die Belastung für die Grenzsoldaten derzeit unglaublich hoch ist: „Wir sprechen davon – Litauen, Lettland, Polen, Ukraine, Probleme... Die Grenzsoldaten spüren das vor allem am eigenen Leib. Sie stehen unter einer enormen Belastung. Vor allem im Zusammenhang mit diesen Migrationsströmen. Auch wenn ich sage, dass wir uns über diese Frage nicht besonders den Kopf zerbrechen und nicht versuchen, im Interesse des Westens zu arbeiten, ist die Belastung für die Grenzsoldaten dennoch sehr groß. Ob wir es wollen oder nicht, wir müssen damit kämpfen.“
„Ich danke den Grenzsoldaten für die großartige Arbeit, die sie in Zusammenarbeit mit der Armee und unserer tapferen Polizei leisten, um unsere Grenzen zu schützen. Jeder Staat, so wurde mir in meiner Jugend beigebracht, beginnt an der Grenze. Wenn wir also ein Staat sein wollen, muss die Grenze sicher sein", fügte der Staatschef hinzu.
