MINSK, 17. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Regierung unter anderem auf den Rückgang in der Industrie als problematischen Trend aufmerksam gemacht. Dies erklärte der Staatschef bei der Entgegennahme des Regierungsberichts für das Jahr 2025.
„Das ganze Jahr über war in diesem wichtigen Bereich ein anhaltender Rückgang zu verzeichnen, in der zweiten Jahreshälfte betrug die negative Dynamik 98,2 %. Im Januar 2026 waren es weitere minus 3,4 %. Die Hälfte der verarbeitenden Industrie befindet sich in einer schwierigen Lage“, sagte der Präsident. „Auf dem wichtigen russischen Markt hat allein das Ministerium für Industrie im vergangenen Jahr 1 Milliarde Dollar weniger eingenommen. Alle seine Unternehmen befinden sich in der roten Zone. Wir beobachten einen Rückgang der Produktion wichtiger Güter.“
Gleichzeitig ist ein beeindruckender Anstieg der Lagerbestände zu verzeichnen – Br2,5 Milliarden im letzten Jahr. „In den Lagern sind Produkte im Wert von 4 Milliarden Dollar (12 Milliarden belarussische Rubel) praktisch eingefroren. Und im Januar dieses Jahres kamen weitere Br800 Millionen hinzu. Das ist unsere Arbeit“, betonte Alexander Lukaschenko.
Hinzu kommt, dass fast 500 Millionen Dollar an Exporteinnahmen (überfällige Forderungen) aus dem Ausland nicht zurückgezahlt wurden.
