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19 Dezember 2025, 12:29

Lukaschenko: Man muss aus allem Geld verdienen, besonders wenn es Nachfrage gibt

MINSK,19. Dezember (BelTA) – Man muss in allen Bereichen Geld verdienen, in denen Nachfrage nach belarussischen Waren und Dienstleistungen besteht. Dies erklärte der Präsident von Belarus, Vorsitzender der AVV Alexander Lukaschenko auf der zweiten Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung.
Der Staatschef betonte, dass Belarus auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen die bestehenden Bereiche in Wirtschaft und Sozialwesen weiterentwickeln müsse, ohne dabei etwas Besonderes zu erfinden. „Wir haben bestimmte Entwicklungsrichtungen. Früher hat niemand darauf geachtet, oder zumindest hat niemand im Ausland darauf geachtet. Heute haben nicht nur in unserem brüderlichen Russland – es ist sozusagen unser gemeinsamer Markt – alle verstanden, dass wir in der Sowjetzeit hervorragende Schulen, Fachkräfte und Kompetenzen geschaffen haben, wie man heute gerne sagt. Was müssen wir erfinden? Gibt es eine Nachfrage nach Landwirtschaft? Ja, die gibt es. Sie muss weiterentwickelt werden“, sagte der Präsident.
Ein ähnlicher Ansatz gilt für den sozialen Bereich, einschließlich Bildung und Gesundheitswesen. „Wir haben alle geklagt: Wir müssen das bauen, wir brauchen Krankenhäuser, Polikliniken... Wir werden sie bauen. Aber wir haben nie daran gedacht, wie es im Westen üblich ist, dass man damit Geld verdienen kann. Und wir haben angefangen, Geld zu verdienen“, fuhr Alexander Lukaschenko fort.

„Wir haben alle ausgebildet und waren stolz darauf. Aber wir haben auch verstanden, dass man mit Bildung Geld verdienen kann“, fügte der Staatschef hinzu und merkte an, dass das Land jährlich mehr als 100 Millionen Dollar aus dem Export von Bildungsdienstleistungen einnimmt.

„Das heißt, man muss aus allem Geld verdienen, besonders wenn es eine Nachfrage gibt“, betonte der Präsident.

Ein weiteres Beispiel des Staatsoberhauptes betraf den Bereich der Landwirtschaft. Derzeit sind viele Länder, darunter auch in Afrika und Asien, sehr an der Gewährleistung der Ernährungssicherheit interessiert und bereit, belarussische Technik und Technologien gegen Geld zu erwerben. „Wir verfügen nicht nur über Technologien, Kompetenzen und Fachkräfte, sondern auch über die Technik, um dies zu tun. Was soll man sich da noch ausdenken? Lasst uns diesen Plan weiter vertiefen“, gab Alexander Lukaschenko die Richtung vor.
In diesem Sinne werden die Mechanisierung und Robotisierung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie fortgesetzt. „Wir müssen unbedingt (und das werden wir im nächsten Jahr tun) unseren eigenen Roboter zum Melken von Kühen herstellen“, betonte Alexander Lukaschenko.

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