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01 April 2026, 14:43

Lukaschenko nennt alternativlose Garantie für Frieden und Sicherheit des Staates

MINSK, 1. April (BelTA) - Die Schlagkraft der Streitkräfte und ihre Bereitschaft, auf jede aggressive Bewegung in Richtung Belarus zu reagieren – das ist die alternativlose Garantie für Frieden und Sicherheit des Staates. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko heute bei einem Treffen mit den Militärs.

„Die Bereitwilligkeit der Streitkräfte zur Abwehr des Feindes, ihre Bereitschaft, sofort auf jede aggressive Bewegung in Richtung unserer Grenzen zu reagieren – das ist die alternativlose Garantie für Frieden und Sicherheit des Staates“, sagte der Präsident.

„Ich sage den Generälen Chrenin und Tertel oft und immer wieder: Jungs, das Wichtigste, was ich von euch brauche, ist, dass ihr mich über einen wahrscheinlichen oder tatsächlichen Angriff auf Belarus informiert. Wenn wir davon nichts wissen werden, ist der Krieg für uns beendet. Auch das stammt aus der Erfahrung der Spezialoperation“, betonte Alexander Lukaschenko.

Der Verteidigungsminister und der Chef des Generalstabs berichten dem Staatspräsidenten regelmäßig, dass sie keine Konzentration feindlicher Truppen an den Grenzen zu Belarus feststellen würden. In diesem Zusammenhang äußerte Alexander Lukaschenko die Überzeugung, dass niemand vor einer Offensive die Truppen so konzentrieren würde, wie es während des Großen Vaterländischen Krieges der Fall war, da sich die Art der Kriegsführung erheblich verändert habe. Darauf deute auch die Erfahrung aus der Spezialoperation hin.

„Wenn Polen, Litauen oder die NATO auf einmal einen Krieg gegen uns führen würden, was stört sie daran, irgendwo bei Kobrin einen Sammelpunkt für ihre Streitkräfte festzulegen? Sie würden einen Punkt auf der Karte zeigen und bei uns einmarschieren. Mit taktischen Gruppen in Bataillonsstärke, mit kleinen Gruppierungen, wie wir es in der Ukraine sehen. Und wenn nötig, würden sie sich in Richtung des Hauptschlags konzentrieren“, sagte Alexander Lukaschenko. „Ist das möglich? Sicher. Und Wiktor Chrenin glaubt, dass sich irgendwo bei Warschau tausende Soldaten konzentrieren und dann auf uns zumarschieren… Einen solchen Bericht des Generalstabs vor Beginn einer Kriegsoperation würde ich sofort ablehnen. Die Situation hat sich verändert. Sie sind nicht dumm. Sie wissen, was sie von uns wollen, und sie wissen, worauf wir achten werden.“
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