ST. PETERSBURG, 21. Dezember (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte während einer Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates, dass die Tagesordnungspunkte ausschließlich praktischer Natur sind.
„Die Tagesordnungspunkte der heutigen Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates sind rein praktischer Natur“, betonte Alexander Lukaschenko.
Der Präsident hob die Notwendigkeit hervor, in den kommenden fünf Jahren Strategien zum Ausbau der Handels- und Wirtschaftskooperation mit Drittländern zu entwickeln. „Belarus unterstützt uneingeschränkt die Suche nach neuen Partnern unter den Ländern der globalen Mehrheit und die Expansion in jene Regionen der Welt, in denen wir respektiert und willkommen sind“, erklärte das Staatsoberhaupt.
Der belarussische Präsident nannte die verstärkte Zusammenarbeit im Tourismus als wichtigen Faktor für das Wirtschaftswachstum der fünf Länder. Zu diesem Zweck soll ein Konzept für die Tourismusentwicklung innerhalb der EAWU verabschiedet werden.
„Wir müssen außerdem über den Haushaltsentwurf der Union für 2026 entscheiden“, betonte er.
Der belarussische Präsident hob zudem einen weiteren wichtigen Punkt der Tagesordnung hervor: der Vorsitz der EAWU-Organe im Jahr 2026. Der Vorsitz wird von Belarus an Kasachstan übergehen. Alexander Lukaschenko gratulierte dem kasachischen Staatschef Kassym-Schomart Tokajew zu diesem Anlass. „Ich bin zuversichtlich, dass der Vorsitz von Astana der Entwicklung der eurasischen Wirtschaftsintegration, wie schon immer, neue, starke Impulse verleihen wird“, sagte Alexander Lukaschenko.
