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17 November 2025, 12:43

Lukaschenko: Polen und die baltischen Länder müssen eines Tages normale Beziehungen zu Belarus und Russland aufbauen

MINSK, 17. November (BelTA) – Polen und die baltischen Länder müssen eines Tages normale Beziehungen zu Belarus und Russland aufbauen. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit dem Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar.
„Die Litauer schreien und jammern jetzt: Öffnet die Grenze. Aber nicht wir haben sie nicht geschlossen. Und wir haben weder die Polen noch die Litauer noch die Letten jemals schlecht behandelt. Das sind unsere Nachbarn, das bleibt unverändert. Ja, sie werden heute von außen gesteuert“, bemerkte Alexander Lukaschenko. „Wissen Sie, das Leben wird sie dazu zwingen ... Es werden andere Leute an die Macht kommen, die die Interessen von Belarus und Russland sehen werden, so wie es früher war. Warum sollte man diese Märkte verlieren, diese guten Beziehungen verlieren?“
Als er über Entscheidungen sprach, die Litauen geschadet haben, führte der Staatschef das Beispiel der Schließung des Kernkraftwerks Ignalina an. „Als sie das Kernkraftwerk Ignalina unter dem Deckmantel der grünen Wirtschaft geschlossen haben, haben wir sie gewarnt: Tut das nicht, ihr braucht es. Nein, sie haben das KKW geschlossen, ruiniert, zerstört. Und sie haben uns daran gehindert, unser Kernraftwerk in Ostrowez zu bauen“, betonte der Präsident.
Dabei, so der belarussische Staatschef, habe er während des Baus des Kernkraftwerks in Belarus litauische Fachleute auf diesem Gebiet ins Land eingeladen, die in ihrem eigenen Land nicht gefragt waren. „Wir haben es gebaut, und ich habe litauische Fachleute eingeladen (mit denen es in Litauen Probleme gab): Kommt zu unserem Kraftwerk, wir werden zusammenarbeiten. Umso mehr, als wir Personal brauchten. Sie dachten, wir kämen ohne sie nicht aus. Wir haben dieses Problem gemeinsam mit den Russen gelöst. In unserem Kraftwerk arbeiten dreitausend Menschen, und für den dritten Energieblock werden noch tausend weitere benötigt“, schloss der Präsident.
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