MINSK, 17. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Regierung und die Nationalbank aufgefordert, in die Euphorie der makroökonomischen Stabilität nicht zu verfallen und sich gründlicher in die Industrieprobleme einzutauchen. Das sagte er bei der Entgegennahme des Regierungsberichts für 2025.
Im Vorjahr wurde ein bescheidenes wirtschaftliches Wachstum in den Regionen und im Land insgesamt registriert. „Schaut man die Aufgabenmatrix an, die die Regierung vorgelegt hat, so sind die meisten Indikatoren im „roten“ Bereich - BIP, Exporte, Inflation, Lagerbestände, Kostenniveau und so weiter!“, sagte Lukaschenko.
Die Regierung sei immer noch nicht genug in die Industrieprobleme und die Situation in manchen Unternehmen eingetaucht, glaubt das Staatsoberhaupt. „Gebt ihr euch zusammen mit der Nationalbank einer Euphorie der makroökonomischen Stabilität hin“, fragte er.
