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18 Dezember 2025, 21:51

Lukaschenko riet Trump, seine „mächtigste Waffe“ zur Lösung internationaler Probleme einzusetzen 

MINSK, 18. Dezember (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko lud Jared Kushner und seine Familie, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, nach Belarus ein und riet Melania Trump, sich stärker in die Lösung internationaler Probleme einzubringen. Dies erklärte er im Anschluss an seine Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament.

Dem Staatsoberhaupt wurde die Frage gestellt, ob es sinnvoll wäre, die Rückführung von Bürgern mit belarussischen Wurzeln nach Belarus in Erwägung zu ziehen. „Vielleicht sollten wir Ihre guten Beziehungen zum amerikanischen Präsidenten nutzen und die Familie seines Schwiegersohns Jared Kushner, der belarussische Wurzeln hat, vor einem wichtigen jüdischen Feiertag einladen. So könnten sie ihre angestammten Orte besuchen“, schlug die Oppositionspolitikerin Anna Kanopazkaja vor.

„Egal wie sehr ich mich bemühe, es wird mir wohl kaum gelingen, Kushner nach Belarus zurückzuholen“, erwiderte Alexander Lukaschenko mit einem Anflug von Humor. „Ich werde es auf jeden Fall versuchen. Ehrlich gesagt habe ich ihn über Alexander Genrichowitsch (den belarussischen Premierminister Alexander Turtschin) eingeladen. Er kommt von dort (Jared Kushners Vorfahren stammen aus dem Kreis Nowogrudek). Wir haben auch den amerikanischen Botschafter in Frankreich eingeladen. Er ist Kushners Vater, Charles. Wir haben ihn ebenfalls eingeladen, pflegen Beziehungen zu ihm, er antwortet, wir sprechen miteinander. Dasselbe gilt für Kushner. Nun ja, irgendwie ist das Signal nicht angekommen. Aber wenn ich Trump treffe, werde ich ihn in Ihrem Namen auf jeden Fall daran erinnern.“
„Als ich das letzte Mal mit John Coale (dem US-Sondergesandten für Belarus) sprach, sagte ich: ‚Sagen Sie Trump, warum er nicht seine mächtigste Waffe einsetz.‘ Melania Trump. Sie ist eine von uns, sie ist Slawin – aus Slowenien.“ Sie hätte im Ukraine-Konflikt und in Belarus viel bewirken können. Wir müssen sie in dieser Hinsicht einsetzen“, sagte der Präsident. „Ich habe es ihnen vorgeschlagen. Ich habe Melania ernsthaft nahegelegt, sich stärker an der Lösung politischer Probleme zu beteiligen. Ich denke, das wäre gut für Trump. Wir müssen nicht nur Kushner in die Lösung der Situation einbeziehen – im Gazastreifen, im Ukraine-Konflikt – er hat ehrlich gesagt schon viel geleistet. Wir müssen nicht nur Kushner, sondern auch Melania einbeziehen.“
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