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Präsident
22 März 2023, 14:59

Lukaschenko ruft die Menschen in Belarus zur Einigkeit und Wachsamkeit auf

LOGOISK, 22. März (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ruft seine Landsleute zur Einheit und Wachsamkeit auf. Das sagte er heute vor Journalisten im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Memorialkomplex Chatyn anlässlich des 80. Jahrestages der Tragödie von Chatyn.

Der Staatschef kommentierte den jüngsten Versuch, einen Terroranschlag auf dem Militärflugplatz Matschulischi nahe Minsk zu organisieren, und die Liquidierung eines Terroristen in Grodno durch eine KGB-Eliteeinheit.

„Dass in Belarus Terroranschläge geplant und unternommen werden - das ist neu für uns. Nicht, dass wir es nicht erwartet hätten. Wir haben damit gerechnet. Ich auch, und das Militär auch. Aber es erscheint uns unglaublich. Ich würde mir wünschen, dass sich die Menschen vereinen. Die Menschen merken alles. Sagen Sie es uns einfach: Da ist ein Fremder, er hat eine Perücke. Uns reicht nur ein Signal“, sagte das Staatsoberhaupt.

Er erzählte über die Ermittlung des versuchten Terroranschlags auf dem Flugplatz Matschulischi: „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie die Sicherheitsdienste gearbeitet haben. Tausende von Menschen wurden eingesetzt. Es hat fünf Tage gedauert, bis wir die richtige Spur entdeckt haben. Wir erhielten Infos von einzelnen Personen: Jemand hat einen Mann gesehen, jemand ein Auto… Wir kamen auf die Spur und fanden den Täter. Aber das, was gemacht wurde, ist nicht genug. Nicht, dass die Menschen Informationen verheimlichen. Die Menschen haben sich einfach ein ein ruhiges und sorgloses Leben gewöhnt. Heute geht es aber darum, alles sehen, was vor sich geht“.

Er wies darauf hin, dass das, was geschehen ist, auch ein Signal an die Menschen ist. Und es ist wichtig, wachsam zu sein. Zum Beispiel bei der Anmietung von Wohnungen und in anderen Situationen.

„Es ist jetzt sehr wichtig, dass die Sicherheitsdienste, Machtstrukturen und das Volk zusammenhalten. Dann wird es für uns leichter sein“, betonte der belarussische Staatschef.

„Es geht nicht darum, Menschen auszuspähen, preiszugeben oder zu belügen. Nein. Wir müssen sehr vorsichtig sein“, bemerkte Lukaschenko.

Keine Zeit zur Selbstberuhigung oder Entspannung. Ja, wir haben im Jahr 2020 gewonnen, Gott hat uns geholfen. Wir haben uns darauf nicht vorbereitet. Wir haben gedacht: Kann so etwas in unserem heiligen Land passieren? Es ist passiert. Zuerst bei uns, dann in Russland. Aber die Russen haben unsere Erfahrungen übernommen und die Proteste im Keim erstickt. Wir alle müssen wachsam sein“.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass der Westen nur darauf wartet, jede Schwäche zu ihrem Vorteil auszuspielen.

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