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Lukaschenko schlägt Mjasnikowitsch als Kandidat für das Amt des Vorsitzenden des EAWK-Kollegiums vor

Präsident 29.11.2019 | 15:37

MINSK, 29. November (BelTA) – Perspektiven der belarussischen Präsidentschaft in den Integrationsverbänden auf dem postsowjetischen Raum standen im Mittelpunkt des heutigen Treffens zwischen dem Präsidenten von Belarus Alexander Lukaschenko und dem Vorsitzenden des Rates der Republik Michail Mjasnikowitsch.

Im Februar 2020 wird Belarus den Vorsitz in der Eurasischen Wirtschaftsunion übernehmen. Gleichzeitig erhält das Land das Recht, seinen Vertreter zum Vorsitzenden des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission für vier Jahre zu ernennen. Früher wurde ein anderer Vertreter der Landes, Stanislaw Sas, zum Generalsekretär der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) ernannt. Er übernimmt seine Aufgaben ab dem 1. Januar 2020. Darüber hinaus wird Belarus im nächsten Jahr den Vorsitz im Obersten Staatsrat des Unionsstaates und den Co-Vorsitz in der GUS innehaben.

„Dass Belarus in den kommenden Jahren in wichtigen Organisationen auf leitenden Posten vertreten sein wird, ist eine große Ehre und gleichzeitig eine große Verantwortung. Wir werden de facto die gesamte Sowjetunion anführen“, sagte der Präsident. „Sie sehen dabei, welche Integrationsprozesse im Gange sind. Deshalb werden wir in der Tat für alle den Wagen ziehen müssen.“

Die Kandidatur von Michail Mjasnikowitsch für den Vorsitzenden des EAWK-Kollegiums sei gründlich analysiert und vorbereitet worden, betonte Lukaschenko. „Natürlich haben wir darüber nachgedacht, wen wir empfehlen sollen. Es gab allerdings einige Freiwillige. Aber ich denke, dass nur Sie dieser Aufgabe gewachsen sind. Alle anderen Bewerber sind entweder schwächer, haben weniger Erfahrungen oder ihnen mangelt es an diplomatischem Geschick. Sie haben alle Eigenschaften, die man für diesen Posten braucht.“

Alexander Lukaschenko sagte auch, dass er die Leiter der EAWU-Länder über seine Entscheidung informiert habe, bevor er die endgültige Entscheidung getroffen habe. „Unser Kandidat wird diese Aufgaben vier Jahre lang erfüllen müssen. Er wird vom Staatschef vorgeschlagen und wird den Wirtschaftsrat leiten, wo auch alle EAWU-Staatschefs vertreten sind. Und ich möchte, dass alle Staatschefs diese Kandidatur vorbehaltlos akzeptieren. Ohne Ablehnung. Ich habe gestern auch mit einer Reihe von Führungskräften gesprochen. Viele kennen Sie persönlich. Jeder nimmt Sie als Kandidatur positiv wahr. Das wird auch für Sie persönlich von großem Nutzen sein, wenn Sie in der EAWK arbeiten werden – zum Wohl des Landes und zum Wohl der Wirtschaftsunion“, wandte er sich an Michail Mjasnikowitsch.

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