MINSK, 31. Dezember (BelTA) – Der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko schließt nicht aus, dass der ukrainische Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod die Untergrabung der Friedensverhandlungen zum Ziel hatte. Das sagte das Staatsoberhaupt heute vor Journalisten.
„Vielleicht wollten sie Putin provozieren… Jetzt, wo der Frieden bereits mit den Händen zu greifen ist… Vielleicht wollten sie den Friedensprozess vereiteln. Davon gehen manche aus. Das Ziel war wohl, dass Putin jetzt auf Eskalation setzen und auf den friedlichen Verhandlungsweg verzichten würde. Heute Morgen sehe ich: nichts dergleichen ist geschehen. Das ist Putins Art. Er bleibt gelassen. Und er hat recht. Keine Eile. Die Friedensgespräche laufen – und wir bewegen uns in ihrem Rahmen“, sagte das Staatsoberhaupt.
„Wenn jemand solche Provokationen fortsetzen will, muss wissen, wie alles enden wird. Es ist klar. Ich würde [der Ukraine] deshalb empfehlen… Aber was soll ich da noch sagen? Sie hören auf niemanden und tun das, was sie wollen. Aber ich möchte sie trotzdem warnen: Solche Aktionen werden ihnen nach hinten losgehen. Russland kann darauf so antworten, dass von den ukrainischen Entscheidungszentren nichts mehr übrig bleibt“, bemerkte Alexander Lukaschenko.
„Wir müssen aufhören. Wir müssen uns im kommenden Jahr auf Frieden einigen. Und ich würde mir sehr wünschen, dass Donald Trump in dieser Hinsicht aufrichtig bleibt. Und dass alles kein Spiel ist und kein Spektakel, wo Trump und der Westen dieselbe Rolle spielen. Ich vermute, wenn das doch so ist, so stecken unsere „englischen Freunde“ dahinter. Es ist durchaus möglich“, sagte das Staatsoberhaupt.
„Solche Terrorangriffe auf die Residenz des Präsidenten sind selten. Das geschieht nicht ohne Zustimmung wichtiger und großer Hintermänner. So lehrt uns die Erfahrung“, sagte der Präsident.
„Wolodymyr Selenskyj sollte diesen Weg lieber nicht gehen. Er hat ohnehin einen blühenden Teil Europas zerstört. Und so wird er diesen Teil endgültig erledigen. Er braucht es nicht, diesen Weg zu gehen. Solange es noch nicht spät ist, sollte man sich einigen“, betonte Alexander Lukaschenko.
