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Lukaschenko sieht das Interesse der Vereinigten Staaten für Osteuropa positiv

Präsident 17.09.2019 | 18:47
Alexander Lukaschenko und David Hale
Alexander Lukaschenko und David Hale

MINSK, 17. September (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute beim Treffen mit dem stellvertretenden US-Außenminister für politische Angelegenheiten, David Hale, gesagt, dass er das gegenwärtige Interesse der Vereinigten Staaten für Osteuropa sehr positiv bewertet.

Alexander Lukaschenko bemerkte, dass mit diesem Besuch die USA bewiesen haben, dass sie endlich ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf Europa im Ganzen, sondern auf Belarus im Besonderen gelenkt hätten. „In dieser komplizierten Zeitperiode ist das US-Interesse für diese Region vielversprechend“, sagte der Staatschef.

Die Massenmedien würden oft den USA vorwerfen, dass sie daran schuld seien, dass Europa und die ganze Welt heute sehr schwierige Zeiten erlebten, so Lukaschenko. „Aber wissen sehr gut, dass es keine Alleinschuldigen gibt. Daran, wie sich die globale Situation entwickelt, sind wir alle zusammen schuld“, sagte er.

„Ich bin überzeugt, dass nach Ihrem Besuch in Minsk sowohl die belarussische Regierung als auch die ganze Gesellschaft ein objektiveres Bild von der Welt bekommen wird. Das sage ich deshalb, weil ich in Ihrer Person einen sehr informierten Menschen vor mir sehe und ich hoffe, dass Sie neue Informationen mit mir teilen“, betonte der Staatschef.

Im März und Juli dieses Jahres war der stellvertretende Helfer des US-Staatssekretärs für europäische und eurasische Angelegenheiten, George Kent, zu einem Besuch nach Minsk gereist. Im August begrüßte man in Belarus den Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton. Darüber hinaus fand im August auf Initiative der Vereinigten Staaten in Warschau ein Treffen der Sekretäre der Sicherheitsräte von Belarus, Polen, den USA und der Ukraine statt.

Minsk und Washington arbeiten in den Bereichen von gemeinsamem Interesse und in Sicherheitsfragen zusammen. Es findet ein regelmäßiger Dialog über militärpolitische, bildungspolitische und landwirtschaftliche Themen statt. Der berufliche Austausch wurde wieder aufgenommen. Im März 2019 wurden die USA darüber informiert, dass Belarus alle Einschränkungen in Bezug auf die Anzahl der Mitarbeiter der US-Botschaft aufgehoben hat. Die Staaten unterhalten ihre Beziehungen im Rahmen der Regierungsabkommen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Bankenunterstützung. Im Mai 2019 wurden zwischen dem Staatlichen Komitee für Grenzschutz, Zollkomitee, Innenministerium, Ermittlungskomitee und der Drug Enforcement Administration des US-Justizministerium mehrere Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.

Bis 2008 gehörten die Vereinigten Staaten zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern von Belarus. Nach einer Rezessionsphase bis 2011 hat sich der Handel mit den Vereinigten Staaten wieder stabilisiert. Washington wendet restriktive Zollmaßnahmen für bestimmte Kategorien belarussischer Ausfuhren an.

Ende 2018 erreichte der Handelsumsatz 711,6 Millionen Dollar (117,6% gegenüber 2017), die Exporte - 274,4 Millionen Dollar (121,7%), die Importe - 437,2 Millionen Dollar (115,3%). Die Exporte von Dienstleistungen in die USA beliefen sich 2018 auf 712,1 Millionen Dollar, hauptsächlich auf Kosten des Hochtechnologieparks. Im Januar-Juni 2019 belief sich der Handelsumsatz auf 478 Millionen US-Dollar (144,7% gegenüber Januar-Juni 2018) und die Exporte von Dienstleistungen auf 438,9 Millionen US-Dollar (139,1%). Im Jahr 2018 erhielt Belarus aus den USA Investitionen im Wert von 71,8 Millionen US-Dollar, $54,5 Millionen machten Direktinvestitionen aus.

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