MINSK, 15. Januar (BelTA) – Jeder Kreis muss zu einer Art eigenständiger Einheit gemacht werden, damit die Menschen, die dort leben, alles Nötige erhalten können. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei der Zustimmung zur Ernennung von drei neuen Vorsitzenden der Exekutivkomitees und eines stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Gebiets Mogiljow.
Das Staatsoberhaupt betonte, dass ein Kreis zu einer eigenständigen Einheit gemacht werden muss, damit die dort lebenden Menschen eine entsprechende Versorgung und Dienstleistungen erhalten können. „Zum Glück gibt es keine Arbeitslosigkeit, aber es gibt ein anderes Problem: Irgendwo fehlen Menschen. Doch das sind wir von früher gewohnt: „Es fehlen Menschen.“ Menschen haben wir genug, man muss es nur richtig organisieren. Jeder Kreis muss zu einer Kampfeinheit gemacht werden, in der Menschen leben können und für sie alles Nötige vorhanden ist: Arbeit, Gehalt, Laden, Schule, Gesundheitswesen, Kindergärten und so weiter“, unterstrich er.
Der Präsident erinnerte daran, dass eine solche Praxis in der Sowjetzeit verbreitet war. „Sie sind ganz junge Leute, aber erinnern Sie sich, wie es noch in der Sowjetunion war. Der Kreis war eine normale Einheit. Es gab eigene Dienstleistungsunternehmen – sowohl eine mobile mechanisierte Baukolonne als auch eine mobile mechanisierte Straßenbaukolonne. Sie sind jetzt in irgendeiner Form erhalten geblieben. Es gibt Kreisagrarservices, wir stellen sie gerade wieder her. Ich verstehe, dass Sie im Thema sind. Der Vorsitzende des Exekutivkomitees sollte alles zur Hand haben – vom Bauwesen bis zur Produktion, sowohl in der Industrie als auch in der Landwirtschaft. Natürlich hauptsächlich landwirtschaftliche Produktion, aber es gibt auch Industrieunternehmen“, sagte Alexander Lukaschenko.
Was die Entwicklung der Regionen angeht, wies Alexander Lukaschenko auch auf eine so erfolgreiche Idee wie das Programm „Ein Kreis – ein Projekt“ hin, dessen Umsetzung fortgesetzt werden muss.
