MINSK, 18. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat beim Besuch der Baustelle des Nationalen Historischen Museums den Auftrag erteilt, die Ausstellungen optimal zu gestalten, ohne mit den Mitteln zu knausern.
Auf der Baustelle des Nationalen Historischen Museums berichtete der Vorsitzende des Minsker Stadtexekutivkomitees, Wladimir Kucharew, dem Präsidenten über den Fortschritt der Bauarbeiten. Das Staatsoberhaupt hat gebeten, Beim Bau des Museums einheimische Materialien zu verwenden. "Alles muss aus eigenen Materialien gemacht werden, so wie es die Chinesen tun. Wir können doch alles selbst machen", betonte er.
Der Kulturminister Marat Markow informierte das Staatsoberhaupt über das Konzept der Museumssammlungen.
„Macht alles optimal. Und denkt daran: Der Geizige zahlt doppelt. Es muss so gemacht werden, dass niemand etwas zu kritisieren findet“, wies Alexander Lukaschenko den Kulturminister an.
Darüber hinaus schlug Alexander Lukaschenko vor, sich auf den künftigen Namen für das Museum festzulegen: Soll es weiterhin Nationales Historisches Museum heißen oder nur Nationales Museum.
Wie dem Präsidenten berichtet wurde, sollen im zweiten Stock des Museums Abteilungen untergebracht werden, wo über die historischen Epochen von der Urzeit bis zum 18. Jahrhundert erzählt wird. Die Ausstellung ist wahrhaftig groß angelegt – mit mehr als 20.000 verschiedenen Exponaten.
Die dritte Etage des Nationalen Historischen Museums wird folgende Abteilungen umfassen: „Belarus vom Ende des 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts“ und „Belarus in den Jahren 1917–1991.“ Die Abteilung „Die moderne Republik Belarus“ soll in der vierten Etage des Museums untergebracht werden. Dort wird es auch eine Zone für Wechselausstellungen und einen Festsaal geben. Ebenfalls erörtert wurde die Platzierung eines kollektiven Abbildes historischer Persönlichkeiten auf den Reliefs.
Der mögliche Termin für Eröffnung des Museums ist der 17. September – der Tag der Volkseinheit. Die Arbeiten an der Fassade des Gebäudes – Verglasung und Dachdeckerarbeiten – sind praktisch vollständig abgeschlossen.
Die erste Etappe der Gestaltung des Parks der Volkseinheit befindet sich in der Endphase. Bis August sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Im Mai ist die Inbetriebnahme der Unterführung zum Museum geplant.
Nach einer kurzen Berichterstattung wurde dem Staatsoberhaupt vorgeschlagen, sich die Säle des im Bau befindlichen Nationalen Historischen Museums anzusehen.
