MINSK, 2. Oktober (BelTA) – Belarus wird dem gemeinsamen Kurs mit Russland stets treu bleiben. Das erklärte der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, bei einem Treffen mit den Leitern der Delegationen, die an der Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates teilnehmen.
"Zwei Worte, damit ihr meine Position zum Krieg in der Ukraine versteht. Wir erörtern dieses Thema oft mit Wladimir Wladimirowitsch (dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin – Anm. BelTA). Unsere Herangehensweisen sind wohlerwogener, weil sowohl er als auch ich wissen, was an der Linie der Gefechtsberührung geschieht. Schließlich sind wir mit ihm ja ‚Mitaggressoren'. Wir haben eine Frage (manchmal scherzen wir darüber): Wer ist der größere ‚Aggressor' – ich oder er", bemerkte Alexander Lukaschenko.
„Natürlich habe ich gewisse Besonderheiten bei der Bewertung des Konflikts in der Ukraine. Ich habe es dem Präsidenten Putin offen gesagt: Ich habe mein eigenes Verständnis einzelner Aspekte des Konflikts in der Ukraine, doch wir werden unserem gemeinsamen Kurs stets treu bleiben. Wenn ihr, die Führung Russlands, eine Entscheidung trefft, werden wir immer bei euch sein, ungeachtet unserer Besonderheiten im Verständnis dessen, was dort vor sich geht. Wir sind niemals Verräter gewesen", erklärte der belarussische Staatschef.
„Natürlich habe ich gewisse Besonderheiten bei der Bewertung des Konflikts in der Ukraine. Ich habe es dem Präsidenten Putin offen gesagt: Ich habe mein eigenes Verständnis einzelner Aspekte des Konflikts in der Ukraine, doch wir werden unserem gemeinsamen Kurs stets treu bleiben. Wenn ihr, die Führung Russlands, eine Entscheidung trefft, werden wir immer bei euch sein, ungeachtet unserer Besonderheiten im Verständnis dessen, was dort vor sich geht. Wir sind niemals Verräter gewesen", erklärte der belarussische Staatschef.
Er erinnerte daran, dass er bereits in den ersten Tagen des Konflikts in der Ukraine direkt erklärt hatte, dass Belarus niemals zulassen werde, dass man Russland in den Rücken schießt. „Wir halten an dieser Position fest und werden an ihr festhalten. Was auch immer mich diese Erklärung kosten mag (im Westen wird man jetzt all das zerpflücken), wir werden bei unserem brüderlichen Volk sein und unseren einheitlichen wirtschaftlichen, politischen und weiteren Raum aufbauen. Ich bewerte das als unser gemeinsames Vaterland, von Brest bis Wladiwostok", stellte Alexander Lukaschenko fest.
„Wenn ihr (die EAWU-Länder – Anm. BelTA) euch dem anschließen wollt – bitte. Wenn ihr andere Ziele und Richtungen der Zusammenarbeit habt, ist das euer Recht – ihr seid souveräne und unabhängige Staaten", fügte der belarussische Staatschef hinzu. „Doch wir haben mit Russland von Brest bis Wladiwostok ein einheitliches Vaterland bestimmt, in dem zwei Staaten existieren. So hat es sich ergeben. Mal gut, mal schlecht, doch wir versuchen, nicht zu verlieren, was uns von den früheren Generationen zugefallen ist. Eine philosophische Frage: Denkt über das nach, was ich gesagt habe, werft nicht weg, was euch heute Nutzen bringt."
